Samstag, 3. Dezember 2016

DTM-Testwoche in Jerez: Zwei Debüts und eine Rückkehr bei Mercedes

  • Mercedes-AMG DTM Team gibt Maximilian Günther und Maro Engel Testchance bei den Young Driver Tests in Jerez de la Frontera
  • Belohnung für den Vize-Titel in der FIA Formel-3-Europameisterschaft: Maximilian Günther zum ersten Mal in einem DTM-Auto
  • Auch Maro Engel erhält Testchance im Mercedes-AMG C 63 DTM
  • Edoardo Mortara gibt Test-Debüt für das Mercedes-AMG DTM Team


Zum Jahresende fand sich die DTM in dieser Woche (29.11-02.12.2016) zu Testfahrten im südspanischen Jerez de la Frontera ein. Neben Testarbeiten für die kommende DTM-Saison 2017 standen dabei auch die diesjährigen Young Driver Tests auf dem Programm. In deren Rahmen kamen für das Mercedes-AMG DTM Team Maximilian Günther und Maro Engel zum Einsatz – und auch ein Neuzugang griff in Jerez erstmals für die Marke mit dem Stern ins Lenkrad...

Edoardo Mortara
Foto: Mercedes-Motorsport

Debüt im neuen Team: Edoardo Mortara


Willkommen im Team, Edoardo Mortara! Der Italiener gab in dieser Woche seinen Einstand im Mercedes-AMG C 63 DTM. Mortara war an allen vier Testtagen auf der ehemaligen Formel 1-Strecke im südspanischen Jerez de la Frontera im Einsatz, um Referenzzeiten für die Young Driver Tests zu setzen.


Dabei absolvierte er am Dienstag seine ersten Kilometer in einem DTM-Fahrzeug von Mercedes-AMG, am Donnerstag erhielt er zudem erste Eindrücke damit auf nasser Fahrbahn. Der Neuzugang des Mercedes-AMG DTM Teams stößt mit der Erfahrung aus sechs DTM-Saison, 76 DTM-Rennen und acht DTM-Siegen zur Mannschaft. Die vergangene Saison schloss er als Vizemeister ab.


Edoardo Mortara: „Meine ersten Eindrücke waren gut. Natürlich ist es ein neues Umfeld für mich. Ich bin aber sehr glücklich, dass ich noch dieses Jahr meine ersten Runden im Mercedes-AMG C 63 DTM absolvieren durfte. Dafür möchte ich mich bei Mercedes-AMG, aber auch bei Audi Sport bedanken. Ich fühlte mich im Team sofort wie zuhause und merkte, dass die Teammitglieder alles unternahmen, damit ich mich wohl fühle. Das ist ein sehr schönes Gefühl. Obwohl ich über die vier Tage nicht allzu viele Runden gefahren bin, konnte ich schon ein paar Eindrücke gewinnen. Es ist immer gut, im Auto zu sitzen und zu fahren. Jetzt freue ich mich auf den ersten Test im neuen Jahr.“


Debüt im DTM-Auto: Maximilian Günther


Während Edoardo Mortara ein erfahrener Hase in der DTM ist, gab mit Maximilian Günther in dieser Woche der FIA Formel-3-Vize-Europameister von 2016 sein Debüt in einem DTM-Fahrzeug. Der 19-jährige Deutsche spulte am Dienstag an seinem ersten Testtag im Mercedes-AMG C 63 DTM gleich 131 Runden ab, am Mittwoch legte er noch einmal 111 Runden nach. Seine schnellste Rundenzeit fuhr er in 1:37.131 Minuten, allerdings lag sein Fokus nicht darauf, schnelle Zeiten zu erzielen, sondern sich mit dem Auto vertraut zu machen und die Arbeit mit dem Team zu lernen.

Maximilian Günther
Foto: Mercedes-Motorsport
Maximilian Günther: „Das waren zwei richtig coole Tage in diesem Mega-Auto. Jedes Mal wenn ich aus dem Wagen ausgestiegen bin, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht. Klar, zunächst war es eine Umstellung für mich, einen Tourenwagen zu fahren, der deutlich schwerer ist. Aber ein DTM-Auto hat natürlich auch viel mehr Leistung als ein Formel-3-Rennwagen und ich bin auch zum ersten Mal ein Rennauto mit Dach über dem Kopf gefahren. Das waren alles neue Eindrücke für mich, aber ich habe mich rasch eingefunden. Besonders beeindruckend war die Aerodynamik in den schnellen Kurven. Was mir aber am meisten Spaß gemacht hat, war die ca. 500 PS unter Kontrolle zu bekommen und meinen Fahrstil an das Auto anzupassen. Ich wollte mich immer weiter verbessern und auch auf den Long Runs lernen, wie man mit den Reifen umgehen muss. Das waren zwei mega coole Tage. Vielen Dank an Mercedes-AMG, dass sie mir diesen Test ermöglicht haben.“


Rückkehr ins DTM-Auto: Maro Engel


Am Donnerstag und Freitag übernahm Maro Engel das Auto von Maximilian Günther für die verbleibenden beiden Testtage. Im Verlauf der Tests legte er 241 Runden zurück. In der DTM ist Maro kein Unbekannter: Engel absolvierte zwischen 2008 und 2011 42 DTM-Rennen für die Marke mit dem Stern. Danach sammelte er Erfolge im Mercedes-AMG Kundensportprogramm, in dessen Rahmen er unter anderem 2014 und 2015 den FIA GT World Cup in Macau und 2016 (gemeinsam mit Bernd Schneider, Adam Christodoulou und Manuel Metzger) das legendäre 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring gewann.


Maro Engel:
„Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, wieder den Mercedes-AMG C 63 DTM zu fahren und mit dem Team zusammenzuarbeiten. Es war schön, so viele Kilometer zu fahren und ich bin mit dem abgespulten Programm happy. Es war eine Weile her, dass ich so einen langen Testtag in einem DTM-Auto absolviert habe. Ich konnte mich aber schnell wieder an das Auto gewöhnen und bin dem Team für diese schöne Erfahrung sehr dankbar.“


Neben Mortara, Günther und Engel testeten in Jerez auch Gary Paffett und Robert Wickens. Beide trieben das Entwicklungsprogramm für das kommende Jahr voran und probierten unter anderem neue Komponenten sowie neue Hankook-Reifen für 2017 aus. Der nächste Test ist für Ende Februar in Portimao geplant.

Ulrich Fritz,
Mercedes-AMG DTM-Teamchef: „Die letzte Testwoche des Jahres verlief aus unserer Sicht sehr zufriedenstellend. Wir konnten erneut viele Testkilometer mit dem Entwicklungsfahrzeug zurücklegen und jede Menge Informationen sammeln. Dadurch wird unseren Ingenieuren in den kommenden Wochen bis zum nächsten Test sicher nicht langweilig. Wir freuen uns, dass Edoardo in dieser Woche seine erste Ausfahrt im Mercedes-AMG C 63 DTM absolvieren konnte. Er hat für unsere beiden Jungs gute Richtwerte gesetzt. Apropos: Maximilian und Maro haben sich in dieser Woche mehr als beachtlich geschlagen. Das gilt natürlich besonders für Maximilian, der seine ersten Erfahrungen in einem DTM-Auto sammelte und an beiden Tagen jeweils deutlich über 100 Runden zurücklegte. Von Maro wussten wir ohnehin, dass er das leisten kann. Jetzt freuen wir uns auf ein paar erholsame Tage rund um Weihnachten und dann greifen wir 2017 wieder an.“

Das offizielle DTM-Jahrbuch 2016 im Handel erhältlich


Die DTM-Saison 2016 bereicherte die seit 1984 andauernde Historie der Serie um ein weiteres spektakuläres Kapitel. Marco Wittmann setzte sich in einem spannenden Kampf gegen Edoardo Mortara durch und ließ sich nach 2014 zum zweiten Mal in seiner Karriere als DTM-Champion feiern. Jedes der 18 Rennen schrieb seine ganz eigene Geschichte. Das Rennformat sorgte für pures Racing und fand bei Fans und Fahrern großen Anklang. Die 24 Piloten lieferten Motorsport der Extraklasse und boten eine Saison, auf die der Blick zurück stets lohnenswert ist. Das offizielle DTM-Jahrbuch 2016 bietet dazu die perfekte Gelegenheit und ist ab sofort erhältlich.

Im DTM-Jahrbuch 2016 sind die besten Bilder, die spannendsten Geschichten, die Daten und Fakten der Saison zusammengetragen. 232 großformatige Seiten liefern einen stimmungsvollen, umfassenden Rückblick auf die abgelaufene Saison – eine bildgewaltige Zusammenfassung, die nicht nur den eingefleischten DTM-Fans viel Freude bereiten dürfte.
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Das DTM Jahrbuch 2016:

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- gebunden, Hardcover

Freitag, 2. Dezember 2016

Nico Rosberg beendet Renn-Karriere

Der FIA Formel 1-Weltmeister von 2016, Nico Rosberg, hat heute verkündet, dass er mit sofortiger Wirkung seine Rennkarriere beenden wird.

Foto: Mercedes-Motorsport
In einer emotionalen Ansprache vor der offiziellen WM-Pokal-Vergabe in Wien, Österreich, hat Nico seine Beweggründe für diese Entscheidung bekannt gegeben, welche sich am vergangenen Sonntagabend durch die krönenden Ereignisse in Abu Dhabi ergeben haben.
Nico hat an 206 Grands Prix teilgenommen und gewann 23 davon, was ihn auf Platz 12 der Bestenliste neben Nelson Piquet einreiht. Er fuhr 30 Mal auf die Pole Position (8. Platz in der ewigen Bestenliste) und erzielte 20 schnellste Rennrunden. Letzten Sonntag in Abu Dhabi wurde er der erste deutsche Pilot, der den Formel 1-Weltmeister-Titel am Steuer eines Mercedes-Benz Silberpfeils gewinnen konnte.


Nico Rosberg:


„Seit 25 Jahren im Rennsport war es immer mein Traum, mein einziges, großes Ziel, Formel 1-Weltmeister zu werden. Ich musste viel dafür opfern, aber trotz all dieser harten Arbeit, dieser Schmerzen, und dem ganzen Verzicht war dies immer mein Ziel geblieben. Und jetzt ist es soweit, ich habe den Berg erklommen, ich bin an der Spitze angekommen und es fühlt sich richtig an. Ich fühle eine tiefe Dankbarkeit für alle, die mich auf dem Weg zu diesem Titel unterstützt haben und es somit möglich gemacht haben.“


„Ich kann euch sagen, diese Saison war verdammt hart. Nach den großen Enttäuschungen der letzten zwei Jahre habe ich wie verrückt alles gegeben, habe jeden Stein umgedreht und nichts unversucht gelassen; diese Enttäuschungen waren der Antriebe auf ein neues Level. Ein Level, was ich bisher noch nicht erreicht hatte. Und natürlich hatte dies auch einen Einfluss auf meine Familie, die ich sehr liebe – es war ein riesiger Aufwand für uns. Wir haben auf viele Dinge verzichtet für das eine große Ziel, alles wurde ihm untergeordnet. Ich kann meiner Frau Vivian nicht genug dafür danken. Sie war unglaublich. Sie hat verstanden, dass dieses Jahr unsere große Chance war, endlich zuzuschlagen. Sie hat mir darum alles wegorganisiert, und hat mir zwischen den Rennen möglichst viel Raum zur Erholung gegeben. Sie hat z.B. all die Nächte mit unserer kleinen Tochter übernommen. Überall stand die Weltmeisterschaft an erster Stelle in meinem Leben.“

Foto: Mercedes-Motorsport

„Als ich in Suzuka das Rennen gewann, war der Titel von da ab in meinen Händen. Der Druck war gestiegen und ich habe begonnen, darüber nachzudenken, den Rennsport als Weltmeister aufzugeben. Am Sonntagmorgen in Abu Dhabi, da wusste ich, dies hier könnte dein letztes Rennen sein. Und es fühlte sich alles plötzlich so klar und richtig an vor dem Start. Ich wollte jede Sekunde genießen vor dem Hintergrund, dass dieses Rennen mein letztes sein könnte... und dann sind die Lichter der Start-Ampel ausgegangen und es wurde das intensivste Rennen meiner Karriere. Am Montagabend habe ich mich dann endgültig zu diesem Schritt entschieden. Nachdem ich den Tag über erneut abgewägt hatte, waren die ersten Menschen, denen ich meine Entscheidung mitgeteilt hatte Vivian und Georg (Nolte, von Nicos Management-Team), danach dann Toto.“

Foto: Mercedes-Motorsport
„Das einzige, das diese Entscheidung sehr schwierig macht, ist, dass ich meine Racing-Familie jetzt in eine schwierige Position bringe. Aber Toto hat mich verstanden. Er hat sofort erkannt, dass ich total überzeugt bin von meiner Entscheidung und hat dies auch anerkannt. Ich werde auf alle Zeit sehr stolz sein, dass ich es geschafft habe, die Weltmeisterschaft im Silberpfeil mit diesem unglaublich tollen Team gewonnen zu haben.“
„Jetzt bin ich im Hier und Jetzt, werde den Moment noch voll genießen. Ich spüre eine große Erleichterung. In den nächsten Wochen werde ich bestimmt noch mehr verstehen, was und wie dieses Jahr alles passiert ist. Danach werde ich das nächste Kapitel in meinem Leben aufschlagen. Ich bin gespannt, was es bereit hält für mich...“


Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff:


„Es ist eine mutige Entscheidung von Nico und ein Beweis für die Stärke seines Charakters. Er hat sich ausgesucht, auf dem Höhepunkt seiner Karriere aufzuhören. Als Weltmeister, als einer, der seinen Kindheitstraum erfüllt hat. Die Klarheit, mit der er dieses Urteil gefällt hat, hat mich dazu bewegt, seine Entscheidung sofort voll zu akzeptieren, nachdem er mich informiert hatte.“


„Es ist unmöglich, einen Menschen in ein paar Worten umfassend zu beschreiben. Aber für mich hat Nico eine spezielle Kombination aus natürlichem Talent und Fighting Spirit, die ihn heute so weit gebracht hat. Während seiner ganzen Karriere haben die Leute gedacht, er ist auf dem goldenen Weg und muss nur automatisch seinem Vater auf den Weltmeister-Thron folgen; in Wahrheit aber hat dieser Fakt seinen Weg noch holpriger und schwieriger gemacht. Er musste noch mehr kämpfen, sich noch mehr Durchbeißen, mit all den Erwartungen auf seinen Schultern.“


„Bei Mercedes war Nico ein unnachgiebiges Wettkampftier, er war nach schwierigen Zeiten in der Lage zurück zu schlagen. Das war auch für mich sehr inspirierend zu sehen. Er hat sich mit seiner Beharrlichkeit, Souveränität unter Druck und seinem Fighting Spirit den höchsten Respekt in der Sport-Szene verdient. Seit 2010 hat er positive, wettbewerbsfördernde Energie in unser Team gebracht und wir sind stärker zusammengewachsen. Wir alle sagen einfach „Danke“ für diesen unglaublichen Beitrag an unserem Erfolg, den er an der Seite von zwei der größten Fahrer aller Zeiten, nämlich Michael und Lewis, geleistet hat.“

„Für das Team ist es eine etwas unerwartete, aber auch eine aufregende Situation. Wir stehen vor der Herausforderung, dass vor uns nun die neuen technischen Regularien liegen und wir vor der Saison ein freies Mercedes-Cockpit haben. Wir werden uns jetzt die notwendige Zeit nehmen und alle Varianten prüfen, um dann den richtigen Weg für die Zukunft einzuschlagen.“

Gary Paffett: „Neue Regeln werden für noch spannenderes Racing sorgen“

Während die Formel 1-Saison gerade erst zu Ende gegangen ist, befindet sich die DTM bereits in der Vorbereitung auf das neue Jahr. Nachdem das Mercedes-AMG DTM Team vor zwei Wochen auf dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimao testete, kehrte es in dieser Woche auf dem südspanischen Kurs in Jerez de la Frontera auf die Teststrecke zurück. In diesem Zuge gab am Dienstag auch Neuzugang Edoardo Mortara sein Testdebüt im Mercedes-AMG C 63 DTM. Im Rahmen des Young Driver Tests kommen in dieser Woche zudem auch der Vizemeister der Formel-3-Europameisterschaft, Maximilian Günther, sowie Maro Engel zum Einsatz.
Gary Paffet
Foto: Jens Hawrda
Mit Gary Paffett sprechen wir über die kommende Saison:

Gary, diese Woche findet in Jerez der nächste DTM-Test für 2017 statt. Wie beurteilst du die Weiterentwicklung des Autos bislang?

Gary Paffett: Es ist natürlich noch relativ früh in der Entwicklung. Wir fahren eine Art Hybridfahrzeug mit einigen neuen Teilen, aber das Aerodynamikpaket ist größtenteils noch von 2016. Es ist eine Mischung aus 2016 und 2017, aber ich bin bislang zufrieden. Die Reifen fühlen sich gut an. Sie werden für spannendes Racing sorgen. Insgesamt fühlt sich das Auto gut an.

Glaubst du, dass die Rennen in der nächsten Saison noch spannender werden?

Gary Paffett: Durch die Änderungen ist der Abtrieb etwas geringer und die Reifen haben etwas mehr Grip. Dadurch sollte man näher an den Vordermann heranfahren können. Somit sollte das Racing ein wenig spannender werden. Es dürfte auch zu mehr Überholmanövern führen. Auch aus Strategie-Sicht dürfte es interessant werden. Alles in allem sind die Veränderungen auf jeden Fall positiv.

Am ersten Testtag saß Maximilian Günther zum ersten Mal in einem DTM-Auto. Wie schätzt du ihn ein?

Gary Paffett: Es ist ein großer Tag für Maxi, der erste Testtag mit einem DTM-Auto ist immer ein ganz besonderer. Er ist viele Runden gefahren, darunter einige kürzere sowie einige längere Runs, und er hat dabei viel gelernt. Maxi hat gute Arbeit abgeliefert und erhält am Mittwoch erneut die Chance, weitere Erfahrung im Auto zu sammeln. Dann wird es interessant, zu sehen, wie er sich verbessert, nachdem er eine Nacht über das Gelernte nachdenken konnte.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Wittmann absolviert ersten Test für 12h von Bathurst

Marco Wittmann testet für 12h von Bathurst
Foto: Jens Hawrda
In Vorbereitung auf das 12-Stunden-Rennen in Bathurst (AU), das am 5. Februar auf dem legendären "Mount Panorama Circuit" (AU) stattfindet, absolvierte der DTM-Champion Marco Wittmann (DE) seine ersten Testkilometer auf der Strecke im Bundesstaat New South Wales diese Woche. Dies war eine erste Fahrt in Australien für Wittmann, die mit Steve Richards (NZ) und Mark Winterbottom (AU) im BMW Team SRM BMW M6 GT3 konkurrieren wird. "Unser Hauptziel ist es, das Auto und die Strecke besser kennenzulernen und im Februar auf das Rennen vorzubereiten. Die Rundenzeiten sind mittlerweile von untergeordneter Bedeutung ", so Wittmann. Sein Bathurst-Debüt war nicht der einzige Grund zum Feiern für den BMW DTM-Fahrer: Wittmann feierte am Donnerstag seinen 27. Geburtstag.