Sonntag, 24. September 2017

DTM: Wieder Pole für Jamie Green

Erneute Pole für Jamie Green (Audi)
Foto: Jens Hawrda
Nach seiner Pole-Position für das Samstagsrennen holt sich Jamie Green auch die Pole für das zweite Rennen des Wochenendes am Sonntag. Mit einer Rundenzeit von 1:21,955 Minuten qualifizierte sich Green für die Pole-Position – die 13. in seiner DTM-Karriere. Pole am Samstag und am Sonntag: Das gelangen vor ihm lediglich Edoardo Mortara (2016, Budapest) und Antonio Félix da Costa (2016, Finale Hockenheim).

Neben ihm in der ersten Startreihe steht im 16. Saisonrennen sein Markenkollege René Rast, der sich gestern nach einem Dreher im Rennen um wichtige Punkte für die Fahrerwertung brachte. Startplatz drei sicherte sich im 20-minütigen Qualifying Marco Wittmann im BMW M4 DTM. Mattias Ekström, Sieger am Samstag und Tabellenführer, wurde Achter. Im Rennen wird der Weg nach vorne für den Schweden schwer werden: Mit Gary Paffett und Timo Glock stehen ein Mercedes-AMG und ein BMW auf den Startpositionen sechs und sieben direkt vor ihm – die zwei BMW von Tom Blomqvist und Bruno Spengler dahinter. Als Letzter startet Lucas Auer im Mercedes-AMG C 63 DTM in sein Heimrennen. Der Rückstand des Österreichers auf die schnellste Zeit von Green beträgt allerdings lediglich 0,727 Sekunden.

Stimmen der drei bestplatzierten Fahrer

Jamie Green
(Platz eins, Audi): „Das ist sehr selten in der DTM, dass derselbe Fahrer an einem Wochenende zweimal die Pole-Position holt. 2015 habe ich am Lausitzring schon zwei Rennen an einem Wochenende gewonnen. Ich will jedes Rennen gewinnen. Am Ende ist die DTM aber auch ein Teamsport. Audi ist sehr motiviert, in Bezug auf den Titel in der Fahrerwertung. Das ist unser gemeinsames Ziel.“

René Rast
(Platz zwei, Audi): „Gestern hatte ich mir mit einem kleinen Fehler in der ersten Runde das Auto zerstört. Mit dem zweiten Reifensatz ging dann nicht mehr viel. Heute hatte ich mit beiden Sätzen einen sauberen Run. Jamie war einen Tick schneller als ich. Mit der Teamleistung können wir zufrieden sein. Es kann noch alles passieren in den letzten drei Rennen. Ein schlechtes Qualifying und du bist ruckzuck aus den Punkten raus. Es sind noch 81 Punkte zu vergeben. Auch für mich ist noch alles möglich, auch wenn es sehr schwer wird.“

Marco Wittmann
(Platz drei, BMW): „Spielberg liegt mir, hier war ich schon immer schnell. Das hat sich heute wieder bestätigt. Es wird wieder ein schweres Rennen für uns werden, da die Audis über die Distanz etwas stärker sind. Aber, wir versuchen unser Bestes. Mit Platz drei kann ich voll zufrieden. Das Pünktchen nehme ich gerne mit.“

DTM: Drittes Freies Training geht an Ekström

Foto: Jens Hawrda
Nach seinem Sieg vom Vortag holt sich Mattias Ekström (Audi) auch due Bestzeit am Sonntag beim dritten Freien Training in Spielberg. Insgesamt lief es für Audi aber auch wieder hervorragend, denn alle sechs Audi-Fahrer platzierten sich den Top neun. Der Tabellenführer Ekström fuhr am Red Bull Ring mit einer Rundenzeit von 1:22,059 Minuten auf Platz eins. Es folgten die Markenkollegen Mike Rockenfeller (1:22,101) und Jamie Green (1:22,284), der in den ersten beiden Freien Trainings jeweils der Schnellste gewesen war. „Das war das Beste, was ich kann. Das Auto war sehr gut. Es war sehr frisch heute Morgen, die Autos hatten viel Grip. Aber im Qualifying werden die Temperaturen wärmer sein. Mal gucken, ob es dann auch zu einem Spitzenplatz reicht“, sagte Ekström.

Bester Mercedes-AMG-Fahrer war Gary Paffett auf Rang vier in 1:22,287 Minuten. Lokalmatador Lucas Auer belegte Rang sechs (1:22,374). „Das Freie Training ist wie immer irrelevant und wenig aussagekräftig. Mein Ziel im Qualifying muss die Top Ten sein“, sagte der Österreicher. Erneut abgeschlagen waren die BMWs. Marco Wittmann war in 1:22,923 Minuten als Elfter noch der Beste. Letzter wurde Edoardo Mortara. Der Mercedes-AMG-Pilot konnte aufgrund eines Kraftstoffdruckproblems nur fünf Runden absolvieren.

Samstag, 23. September 2017

Josh Files erneut Meister der ADAC TCR Germany

  • Der Brite wird Zehnter und ist im letzten Saisonrennen nicht mehr einzuholen
  • Proczyk holt den ersten Sieg für Opel - Rennen nach Unfall vorzeitig abgebrochen
  • Mike Halder wird Zweiter und festigt den zweiten Platz in der Meisterschaft
Josh Files erneut Meister der TCR Germany
Foto: Jens Hawrda
Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) hat seinen Titel in der ADAC TCR Germany erfolgreich verteidigt. Der Brite belegte im Honda Civic TCR beim vorletzten Rennen der Tourenwagenserie des ADAC in Hockenheim den zehnten Rang und ist damit in der Tabelle von Titelkontrahent Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) im Finalrennen am Sonntag (15.15 Uhr) nicht mehr einzuholen. Das 13. Rennen gewann Harald Proczyk (41, Österreich, HP Racing), der dem Opel Astra TCR den ersten Sieg in der ADAC TCR Germany bescherte. Hinter Mike Halder im Seat Leon TCR fuhr Steve Kirsch (38, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen) im Honda als Dritter aufs Podium. Der Lauf wurde nach einem Unfall von Jasmin Preisig (25, Schweiz, Lubner Motorsport) vorzeitig abgebrochen. Die Schweizerin klagte nach dem Unfall über Rückenschmerzen und wurde für weitere medizinische Untersuchungen ins Krankenhaus eingeliefert.

"Die Hauptsache ist, dass es Jasmin gut geht! Darüber bin ich sehr froh", sagte Champion Josh Files: "Doppel-Champion zu sein, ist ein sensationelles Gefühl. Die Bindung zum Team ist noch enger als im vergangenen Jahr, die Gegner waren noch stärker und alles noch intensiver. Ich war echt nervös vor dem Start, aber zum Glück hat alles geklappt. Jetzt freue ich mich auf einen tollen Fight morgen!"

Vierter wurde Sheldon van der Linde (18, Südafrika, AC Mayen e.V. im ADAC), der bester Audi RS3 LMS wurde und seine Chance auf die Vizemeisterschaft wahrte. VW Golf GTI-Fahrer Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler) belegte den fünften Rang, der Sieger der Honda Rookie Challenge war damit erneut bester Nachwuchsfahrer im Feld. Die Plätze sechs bis zehn belegten die Audi-Fahrer Niels Langeveld (29, Niederlande, Racing One) und Antti Buri (28, Finnland, LMS Racing) sowie Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition) im Honda, Sandro Kaibach (20, Bad Waldsee, Aust Motorsport) im Audi und Josh Files. Derweil fuhr Luigi Ferrara (35, Italien, V-Action Racing Team) beim Debüt des Alfa Romeo Giulietta TCR als 17. auf Anhieb in die Punkte.

Proczyk, der für das Finale von Seat auf Opel umgestiegen ist, erwischte keinen idealen Start, er verteidigte seine Führung auf den ersten Metern dennoch und fuhr anschließend schnell ein Polster auf die Verfolger heraus. Dahinter lieferten sich van der Linde, Halder und Kirsch intensive Duelle um die Podiumsplätze - das wiederum spielte Proczyk in die Karten, der so bereits mit Ende der ersten Runde einen Vorsprung von 1,7 Sekunden herausgefahren hatte.

Halder entschied die Verfolgerduelle für sich und festigte Platz zwei. Dahinter folgten Kirsch und van der Linde. Josh Files hielt sich auch bei einigen Zweikämpfen schadlos und pendelte immer wieder zwischen den Plätzen neun bis elf. Nach dem Ausscheiden von Jason Wolfe (22, USA, Liqui Moly Team Engstler) und dem Unfall von Jasmin Preisig kam das Safety Car bei noch knapp 17 Minuten Restdauer auf die Strecke. Anschließend wurde das Rennen abgebrochen.

Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany


Harald Proczyk
(Sieger, HP Racing): "Der Sieg hat einen faden Beigeschmack. Es ist nie schön, wenn man einen Unfall miterlebt. Zum Glück geht es Jasmin den Umständen entsprechend gut."

Mike Halder (Zweiter, Wolf-Power Racing): "Der Sieg wäre heute schwer gewesen, Hari war sehr schnell. Meine erste Runde war gut, ich konnte das Tempo als Zweiter ganz gut bestimmen. Morgen will ich den zweiten Platz in der Gesamtwertung heimbringen, irgendwie fehlt mir noch immer der eine Sieg. Vielleicht klappt es ja morgen!"

Steve Kirsch (Dritter, Honda Team ADAC Sachsen): "Morgen wird es schwieriger vom achten Platz. Das Rennen war etwas zu kurz für uns, aber die Gesundheit steht immer im Vordergrund. Wenn ich morgen nochmals aufs Podium fahre, dann ist es ein gelungener Abschluss."

Luca Engstler (Fünfter und bester Rookie, Liqui Moly Team Engstler): "Ich hatte die Chance, aufs Podium zu kommen - aber im Duell mit Steve Kirsch ist dann van der Linde vorbeigekommen. Er ist halt ein Top-Fahrer, der braucht keine zwei Chancen."

Ekström feiert in Spielberg seinen ersten Saisonsieg

  • Audi gelingt Dreifach-Erfolg im Samstagsrennen
  • Ekström baut Führung in der Meisterschaft aus
  • Kreis der Titelkandidaten weiterhin groß
Dreifachsieg für Audi
Foto: dtm.com
Einen Schritt in Richtung Titelgewinn hat im DTM-Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring Audi-Pilot Mattias Ekström gemacht: Der Schwede holte im 15. Rennen der Saison seinen ersten Saisonsieg und baute damit seine Führung in der Fahrerwertung auf 28 Punkte aus. „Wir haben lange genug für den ersten Sieg gekämpft und dreimal war ich als Zweiter nah dran. Bei dem tollen Wetter kann man den Sieg richtig genießen“, sagte Ekström nach dem Rennen. Freude auch bei seinem Arbeitsgeber Audi; Die Ingolstädter belegten mit Jamie Green auf Position zwei und Nico Müller auf Rang drei bei der Siegerehrung alle drei Stufen des Podests. Vierter vor traumhafter Kulisse in der Steiermark wurde Mercedes-AMG-Pilot Robert Wickens. Platz fünf sicherte sich Titelverteidiger Marco Wittmann im BMW M4 DTM.

Bis vier Runden vor dem Ende des Rennens sah alles nach einem Sieg von Jamie Green aus. Der Brite, von der Pole-Position gestartet, führte das Rennen über weite Strecken an. Erst in Runde 36 konnte Ekström seinen Markenkollegen überholen. „Mattias war ein bisschen schneller als ich“, analysierte der Zweitplatzierte. „Natürlich wollte ich gewinnen. Es hat nicht ganz gereicht, aber ich bin zufrieden.“

Robert Wickens legte den Grundstein für seinen vierten Platz bereits beim Start. Von Platz sieben verbesserte er sich auf vier – und verteidigte die Position bis ins Ziel gegen Marco Wittmann. Bei einer Berührung in der Anfangsphase des Rennens beschädigte sich der Kanadier sein Fahrzeug und hatte zwischenzeitlich Sorge, überhaupt auf einem Punkterang ins Ziel zu kommen. „Das war heute wirklich ein hartes Rennen“, sagte der Mercedes-Pilot. „Nach dem Boxenstopp war der Abstand auf Wittmann etwas größer und ich hatte Luft zum Atmen. Das es am Ende noch zu Platz vier gereicht hat, ist gut.“ Für Marco Wittmann war Platz fünf am Samstag das Maximum. „Ich hatte einen guten Kampf mit Robert und einige Möglichkeiten zu überholen. Am Ende hat es trotzdem nicht geklappt“, sagte Wittmann.
Ekström siegt vor Green und Müller (alle Audi)
Foto: dtm.com
In der Fahrerwertung konnte Ekström mit seinem insgesamt 23. DTM-Sieg die Führung ausbauen. Der Schwede liegt mit 162 Punkten auf Platz eins vor Green (134), der in der Meisterschaft jetzt Zweiter ist. Lucas Auer, der bei seinem Heimspiel lediglich Platz 8 belegte ist mit 131 Punkten Dritter vor Wittmann (125) und René Rast (124). Der Audi-Fahrer drehte sich nach einer Kollision, fiel an das Ende des Feldes zurück und blieb am Ende ohne Punkte. Vor dem Rennen war Rast noch Dritter in der Fahrerwertung. Bei noch 84 zu vergebenen Punkten verbleiben rechnerisch immer noch zehn Fahrer im Titelkampf.

Jules Gounon ist ADAC GT Masters-Champion 2017

  • Corvette-Pilot gewinnt den Titel mit Rennsieg
  • Gounon entscheidet Junior-Wertung ebenfalls für sich
  • Remo Lips verteidigt Titel in der Trophy-Wertung
Jules Gounon gewinn Fahrertitel und Juniorwertung
Foto: ADAC-Motorsport / Gruppe C GmbH
Die Entscheidung ist gefallen. Jules Gounon (22/F, Callaway Competition) heißt der Champion des ADAC GT Masters 2017. Der Corvette-Pilot gewann zusammen mit Daniel Keilwitz (28/Villingen) das erste Rennen beim Saisonfinale in Hockenheim und sicherte sich damit vorzeitig seinen ersten Titel in der "Liga der Supersportwagen". Die Titelverteidiger Connor De Phillippi (24/USA) und Christopher Mies (28/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) fuhren mit ihrem Audi auf Platz zwei vor dem Mercedes-AMG-Duo Luca Stolz (22/Brachbach) und Luca Ludwig (28/Bornheim, beide Team Zakspeed). "Ich bin überglücklich über den Titel", freute sich Gounon. "Unglaublich, dass wir es geschafft haben. Vielen Dank an die ganze Callaway-Mannschaft. Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen."

Gounon/Keilwitz souverän an der Spitze

Pole-Setter Jules Gounon und Partner Daniel Keilwitz zeigten bei ihrem Start-Ziel-Sieg eine souveräne Leistung. Gounon verteidigte mit seiner Corvette beim Start die Führung und fuhr bis zum Fahrerwechsel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Sein deutscher Partner fuhr nach der Fahrzeugübernahme den Sieg souverän ins Ziel. Zwischenzeitlich baute er sein Zeitpolster auf bis zu fünf Sekunden aus. Für Gounon war es der dritte Saisonsieg, für Partner Keilwitz, der drei Läufe wegen eines Beinbruchs verpasste, der zweite. Durch den Erfolg sicherte sich Gounon vorzeitig seinen ersten Titel im ADAC GT Masters. Dank eines Punktevorsprungs von 40 Punkten kann der 22-Jährige im Sonntagsrennen nicht mehr eingeholt werden. Für Gounons Team Callaway Competition ist es nach 2013 der zweite Fahrertitel im ADAC GT Masters. Neben dem Gesamttitel kann sich der Franzose auch über den vorzeitigen Gewinn der Junior-Wertung für Piloten unter 25 Jahren freuen.

Spannende Kämpfe auf den Verfolgerpositionen

Das Audi-Duo De Phillippi/Mies verpasste als Zweite am Ende den Sieg nur um 0,834 Sekunden. Die letztjährigen Titelgewinner kämpften sich vom vierten Startplatz auf das Podest. Mies verwies mit einem spektakulären Überholmanöver eingangs des Motodroms die aus der ersten Reihe gestarteten Mercedes-AMG-Fahrer Stolz/Ludwig auf den dritten Rang und wahrte damit seinem Team Montaplast by Land-Motorsport Chancen auf die Titelverteidigung in der Team-Wertung. Dort hat die Mannschaft von Wolfgang Land 15 Punkte Rückstand auf Callaway Competition.

Platz vier holten die Porsche-Piloten Mathieu Jaminet (22/F) und Michael Ammermüller (31/Rotthalmünster, beide KÜS Team75 Bernhard) vor Trophy-Sieger Rolf Ineichen (39/CH) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team) im besten Lamborghini Huracán.

Die Positionen sechs bis acht waren fest in Audi-Hand: Filip Salaquarda (33/CZ)/Markus Winkelhock (37/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) wurden Sechste vor ihren Markenkollegen Markus Pommer (26/Neckarsulm)/Kelvin van der Linde (21/ZA, beide Aust Motorsport) und Jeffrey Schmidt (23/CH) und Christopher Haase (29/Kulmbach, beide Montaplast by Land-Motorsport).

Nicolai Sylvest (20/DK) und Nikolaj Rogivue (21/CH, beide Team Zakspeed) sammelten als Neunte mit ihrem Mercedes-AMG zwei Meisterschaftszähler, den letzten Punkt ergatterten Sven Barth (36/Illertissen) und Maximilian Hackländer (27/Rüthen, beide RWT Racing). Das Corvette-Duo zeigte von Startplatz 17 aus eine starke Aufholjagd.

Nissan-Pilot Remo Lips (34/CH, MRS GT-Racing) sicherte sich am Samstag vorzeitig den Titel in der Trophy-Wertung für nicht-professionelle Piloten. Der Schweizer schied zwar unverschuldet durch eine Kollision in der ersten Runde, die einen Neustart des Rennens erforderlich machte, aus, da aber Titelrivale Barth nur auf dem zweiten Klassenrang ins Ziel kam, reichte es für Lips zum zweiten Trophy-Titel in Folge.

Stimmen der Sieger

Jules Gounon (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R):
"Es war nicht einfach nach dem vergangenen Lauf auf dem Sachsenring. Nach dem schwierigen Wochenende hatten wir etwas an Selbstvertrauen verloren. Ich habe in meinem Stint versucht, einen Vorsprung herauszufahren, um Daniel die beste Ausgangsposition zu ermöglichen. Als Daniel im Auto war, war ich überhaupt nicht nervös. Er macht einfach keine Fehler. Die Corvette ist fantastisch und das ganze Team hat unglaublich gearbeitet."

Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R):
"Am Ende musste ich etwas aufpassen, da die Hinterreifen ziemlich runtergefahren waren. Aber das wussten wir schon vorher und haben daher versucht, in der ersten Rennhälfte einen Vorsprung herauszufahren. Es wurde schwierig, die Pace zu halten, aber der Vorsprung hat ausgereicht. Es ist schön für das Team und Jules, den Titel einzufahren. Und für mich ist es schön, mit einem Sieg zurückzukehren."