Dienstag, 25. April 2017

Weltmeister Ekström siegt auch in Portugal

  • Mattias Ekström gewinnt zweiten Lauf der Rallycross-WM in Montalegre
  • Amtierender Weltmeister bleibt in der Saison 2017 ungeschlagen
  • Ekström: „Einer der am härtesten erkämpften Siege in meiner Rallycross-Karriere“

Für Mattias Ekström und sein Team EKS läuft in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft 2017 weiterhin alles nach Plan. Beim zweiten Lauf in Montalegre setzte sich der amtierende Weltmeister in einem packenden Finale gegen den neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb durch. Mit dem zweiten Sieg in dieser Saison baute der Schwede seine Führung in der Fahrerwertung weiter aus. In der Teamwertung liegt der Weltmeister EKS hinter dem Team PSRX Volkswagen Sweden auf Rang zwei.

Ekström und seine Teamkollegen Toomas Heikkinen (FIN) und Reinis Nitišs (LV) hatten auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke nahe der spanischen Grenze zunächst einige Probleme. „Wir waren an diesem Wochenende lange Zeit nicht die Schnellsten“, gab der überglückliche Ekström nach dem Finale zu. „Aber wir geben nie auf. Am Ende war es einer der am härtesten erkämpften Siege in meiner Rallycross-Karriere.“ Im Finale hatte sich der 38-Jährige nach einem perfekten Start an die Spitze gesetzt. Nach einem Fehler in der letzten Runde entbrannte jedoch ein harter Kampf mit Sébastien Loeb, den der Schwede für sich entschied.

Der 21-jährige Nitišs erreichte bei seinem erst zweiten Start im Audi S1 EKS RX quattro ebenfalls das Finale der besten sechs Fahrer. Der Lette, jüngster Laufsieger in der Geschichte der Rallycross-WM, wurde nach einem couragierten Rennen Fünfter. „Ein großes Lob an Reinis“, sagte Ekström. „Er hat erneut einen super Job gemacht, aber auch Topi hat wieder gezeigt, was in ihm und seinem Auto steckt.“ Der 26 Jahre alte Heikkinen musste die Hoffnungen auf eine weitere Podestplatzierung nach Rang fünf in seinem Halbfinale vorzeitig begraben – im Vorjahr war der Finne in Portugal bei seinem ersten Start für EKS auf den dritten Platz gefahren.

In Montalegre bekamen die Fans nicht nur packenden Motorsport geboten. Im Fahrerlager wurde am gesamten Wochenende der Audi quattro R6 ausgestellt. 1980 war Hannu Mikkola mit dem ersten quattro als Vorausfahrzeug bei der Rallye Urbibel an der portugiesischen Algarve an den Start gegangen – der Beginn der Erfolgsgeschichte von Audi im Rallyesport. In der Rallycross-WM geht es für Audi und EKS mit dem Heimspiel in Hockenheim weiter. Vom 5. bis 7. Mai wird Ekström erneut in der DTM und in der Rallycross-WM an den Start gehen und zusammen mit Heikkinen versuchen, den umjubelten Doppelsieg aus dem Vorjahr sowie seine weiße Weste in dieser Saison zu verteidigen.

Samstag, 22. April 2017

DTM: BMW stellt Fahrzeugdesign für 2017 vor

Fünf der sechst DTM-Autos von BMW starten mit dem Loge des selben Premium Partners wie in der Saison 2016.
Bild: BMW-Motorsport

Marco Wittmann (GER) wird wieder im spektakulären Red Bull Design antreten. Der 27-jährige startete erstmal in der Saison 2016 im Red Bull BMW M4 DTM und holte damit seinen zweiten DTM-Titel. Wittmann will diese Erfolgsgeschichte in dieser Saison gemeinsam mit dem beliebten Premium Partner und dem BMW Team RMG fortsetzen.
Bild: BMW-Motorsport

Auch seine beiden Teamkollegen sind mit dem Design ihrer Autos sehr vertraut: Der Premium Technology Partner Shell ist wieder deutlich erkennbar auf dem Wagen von Augusto Farfus (BRA) zu sehen. Shell, BMW Motorsport und Farfus teilen sich eine lange Geschichte der Partnerschaft.
Bild: BMW-Motorsport

Der von Timo Glock (GER) angetriebene DEUTSCHE POST BMW M4 DTM hat auch wieder den auffälligen gelben Look der letzten Jahre. Der deutsche Fahrer hat in der hart umkämpften Tourenwagen-Serie in diesem Design in den letzten Jahren drei Rennen gewonnen.
Bild: BMW-Motorsport

Bruno Spengler (CAN) kann im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit der Premium Partner BMW Bank auf eine Reihe toller Triumphe zurückblicken. Das Highlight war bislang sein Titel in der mattschwarzen Auto namens "Black Beast".
Bild: BMW-Motorsport

Maxime Martin (BEL) fährt seit 2014 in den Farben von SAMSUNG SDI. Das Unternehmen unterstützt auch weiterhin BMW Motorsport als Premium Partner. Martin hat bisher zwei Siege im SAMSUNG BMW M4 DTM eingefahren. Der BMW Fahrer hofft auf mehr Erfolg im neu entwickelten Modell 2017.
Bild: BMW-Motorsport

Tom Blomqvist (GBR) startet die Saison in Hockenheim (GER) im brandneuen Design der BMW Driving Experience.Zur Feier des 40-jährigen Jubiläums tritt BMW Driving Experience als Premium Partner für BMW Motorsport in der DTM an. Das Signet ist auf den Heckflügeln aller sechs BMW M4 DTMs zu sehen, während Blomqvists BMW Driving Experience M4 DTM das spektakuläre M Design trägt.

Freitag, 21. April 2017

Zehn Audi R8 LMS im ADAC GT Masters

  • Audi mit den meisten Kundenteams in stärkster nationaler Serie Europas
  • Titelverteidiger Montaplast by Land-Motorsport mit zwei Audi am Start
  • Audi R8 LMS auch in weiteren europäischen Landesserien
Vorjahresmeister Christopher Mies / Connor De Phillippi
Foto: Jens Hawrda
Audi bleibt in der wohl stärksten nationalen GT3-Rennserie Europas die Marke mit den meisten Einsatzautos. Zehn Audi R8 LMS starten vom 28. bis 30. April in die elfte Saison des ADAC GT Masters. Die Autos verteilen sich auf sechs Audi-Kundenteams, von denen drei zum ersten Mal in dieser Serie dabei sind. Unterstützung erhalten die Kundenteams und ihre Fahrer durch sechs Audi-Sport-Piloten.

Dreimal schon haben Audi-Piloten den Gesamtsieg im ADAC GT Masters gefeiert: Christian Abt im Jahr 2009, René Rast/Kelvin van der Linde im Jahr 2014 und Connor De Phillippi/Christopher Mies im Jahr 2016. Die beiden Vorjahressieger wollen ihren Titel mit dem Team Montaplast by Land-Motorsport verteidigen. Ihr Teamkollege Jeffrey Schmidt teilt sich ein Cockpit mit Christopher Haase. Dieser schrieb im Jahr 2007 Geschichte als erster Champion des ADAC GT Masters. Mit dem Südafrikaner Kelvin van der Linde aus dem Team Aust Motorsport ist ein weiterer ehemaliger Titelträger von Audi erneut im R8 LMS dabei. Außerdem bietet die Mannschaft von Frank Aust auch einem Aufsteiger aus dem Audi Sport TT Cup ein Cockpit. Dennis Marschall ist der Vizemeister 2016 des Audi-Markenpokals. Als weiteres Audi-Kundenteam hat das Team Yaco Racing mit Rahel Frey/Philip Geipel in der Vergangenheit bereits seine Siegfähigkeit mit zwei Rennerfolgen im ADAC GT Masters bewiesen.
Foto: Jens Hawrda
Gleich drei Mannschaften vertrauen in diesem Jahr zum ersten Mal dem Audi R8 LMS in der GT3-Rennserie des ADAC. Die Audi Sport racing academy gibt dem Nachwuchsduo Mikaela Åhlin-Kottulinsky/Ricardo Feller eine Chance und setzt auf Elia Erhart/Christopher Höher im zweiten Auto. Das Team BWT Mücke Motorsport hat unter anderem Markus Winkelhock und Frank Stippler im Cockpit – zwei etablierte Audi-Sport-Piloten, die schon viele Langstrecken-Siege gefeiert haben. Auch Marc und Dennis Busch bringen Langstrecken-Erfahrungen mit. Die Zwillinge aus Bensheim haben auf der Nordschleife des Nürburgrings bereits Gesamtsiege gefeiert und stellen sich mit ihrem Familienteam Twin Busch Motorsport zum ersten Mal der Herausforderung des ADAC GT Masters. Die Serie hat 14 Läufe an sieben Wochenenden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden und gilt als eine der professionellsten und härtesten nationalen GT3-Serien. Sämtliche Rennen überträgt der Fernsehsender Sport1 live und in voller Länge.

„In einem Feld mit 32 Rennwagen ist Audi von allen sieben teilnehmenden Marken am stärksten vertreten. Fast ein Drittel der Autos sind R8 LMS“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Wir erwarten einen ähnlich harten Titelkampf wie im vergangenen Jahr. Und wir sind gespannt, wie sich die Nachwuchspiloten und Aufsteiger unserer Kunden im Vergleich zu den etablierten Rennfahrern schlagen werden.“

Nicht nur im ADAC GT Masters ist der Audi R8 LMS beliebt. In der deutschen Clubsport-Rennserie DMV GTC sind sechs GT3-Sportwagen mit den Vier Ringen am Start, hinzu kommen weitere Kundenteams in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Auch außerhalb Deutschlands ist Audi in einer nationalen GT3-Rennserie in Europa vertreten: Zeitgleich mit dem deutschen Auftakt in Oschersleben beginnt jenseits der Alpen die Italienische GT-Meisterschaft. Audi Sport Italia startet in Imola in seine neunte Saison in Folge mit dem Audi R8 LMS. Als Piloten stehen der Audi-Werksfahrer und dreimalige Le-Mans-Sieger Benoît Tréluyer sowie Vittorio Ghirelli fest. Die Mannschaft von Emilio Radaelli hat bereits einen Fahrertitel, zwei Vize-Fahrertitel sowie zwei Teamtitel gewonnen.

Donnerstag, 20. April 2017

Superbik*IDM-Meister zweiter in Le Mans

Marvin Fritz verpasst nur knapp den Gesamtsieg beim 24-Stunden Motorrad-Langstreckenrennen in Le Mans
Marvin Fritz (Neckarzimmern/rechts) freut sich über den zweiten Platz beim 24-Stunden-Rennen
in Le Mans mit Max Neukirchner, der 2007 dort gewann 
Foto: Hermann Rüger
Beim legendären 24-Stunden-Motorrad-Langstreckenrennen in Le Mans/Frankreich hat das österreichische YART-Yamaha Team mit Marvin Fritz (Neckarzimmern), Broc Parkes (AUS) und Kohta Nozane (JPN) den Gesamtsieg nur knapp verpasst. Auf dem 4,185 km langen „Circuit Bugatti“ lag das Yamaha-Trio lange in Führung und hatte im Ziel nach 860 Runden einen Rückstand von nur 19,819 Sekunden auf das siegrieche GMT94 Yamaha-Team mit den Piloten Niccolo Canepa (ITA), David Checa (ESP) und Mike di Meglio (FRA). Für den 23-jährigen Nordbadener Marvin Fritz ist dies bei seinem ersten 24-Stunden-Rennen sein bisher größter internationaler Erfolg. Marvin Fritz, der im Vorjahr IDM-Meister in der Superbike-Klasse war, machte sich damit bereits sein schönstes Geburtstagsgeschenk, denn am 20. April wird er 24 Jahre alt. Marvin Fritz ist damit der zweiterfolgreichste deutsche Fahrer in Le Mans. Bisher konnte nur der Sachse Max Neukirchner das Rennen in Le Mans gewinnen, er siegte 2007 auf Suzuki. Für Yamaha war es der vierte Erfolg bei der 40. Auflage des Langstreckenklassikers. Zweitbester deutscher Fahrer wurde Florian Alt (Nümbrecht/Yamaha) auf dem zehnten Rang. Der nächste WM-Lauf findet am 19.-20. Mai mit der Speedweek in der Motorsport Arena Oschersleben (8 Stunden) statt.

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Mittwoch, 19. April 2017

DTM: Drei Fragen an Paul Di Resta

Paul Di Resta
Foto: Jens Hawrda
Paul, der letzte Test der Saisonvorbereitung liegt hinter dir. Was hat dich am meisten überrascht – im positiven wie im negativen Sinne?

Paul Di Resta:
Die größte Überraschung ist für mich, wie schnell die neuen Autos sind. Die Rundenzeiten fielen viel niedriger aus. Durch das neue Reglement gibt es weniger Abtrieb, aber mehr Power und Reifen mit mehr Haftung. Es macht richtig viel Spaß, diese Autos zu fahren. Im Rennen wird es sicher eine große Herausforderung, auf die Reifen zu achten.

Was war deine erste Reaktion auf die neue Regelung, dass die Fans bei der Arbeit in der Box zuschauen können?

Paul Di Resta:
Das ist großartig für die Fans. Absolut perfekt. Die Fans müssen die Autos auch einmal aus der Nähe sehen können. Gleichzeitig verstecken sich die Teams nicht mehr so sehr. Durch die offenen Boxen kommen die Zuschauer viel näher an die Autos, die Mechaniker und die Fahrer heran. So können sie hautnah verfolgen, was sich in der Box alles abspielt.

Du bist die zweitschnellste Zeit der Testwoche in Hockenheim gefahren. Was für ein Gefühl hast du nun für das Auftaktrennen?

Paul Di Resta:
Es war ein sehr produktiver Test. Wir haben viele Daten gesammelt und blicken zuversichtlich nach vorne. Natürlich kann sich noch etwas verändern, aber wir sind so gut vorbereitet wie schon lange nicht mehr. Hoffentlich sorgt das dafür, dass wir ein Wörtchen im Titelkampf mitsprechen können. Bis zum Saisonstart werde ich mich auf mein Training konzentrieren. Mein Ziel ist es, so fit wie irgendwie möglich zu sein. Aber natürlich werde ich auch noch etwas die Zeit mit meiner Familie genießen, bevor es endlich wieder losgeht. Die Pause seit Oktober war lang genug. Jetzt steigt die Vorfreude mit jedem Tag an.

Dienstag, 18. April 2017

DTM: Historische Tourenwagen im Renneinsatz

  • Tourenwagen-Classics im DTM Rahmenprogramm am Norisring und Nürburgring
  • DTM blickt auf über 30-jährige Historie zurück
  • Ausstellung historischer DTM-Klassiker beim Saisonauftakt in Hockenheim
Nürburgring 1990
Foto: DTM-Media
Seit 1984 stehen die drei Buchstaben DTM für erstklassigen Tourenwagenrennsport – in über 30 Jahren hat die DTM Höhen und Tiefen erlebt, unzählige Rennsiege und Meisterschaften wurden gefeiert. Mit der DTM verbunden sind große Namen wie Bernd Schneider, Volker Strycek, Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, Manuel Reuter, Klaus Ludwig, Johnny Cecotto oder Frank Biela. In diesem Jahr feiern einige der Stars von damals ein Comeback auf der Rennstrecke. Bei den DTM Rennen auf dem Norisring (30. Juni bis 2. Juli) und auf dem Nürburgring (8. bis 10. September) lassen die Tourenwagen-Classics die Achtziger- und Neunzigerjahre wieder aufleben. Eine perfekte Einstimmung auf die beiden Events findet bereits im Rahmen des Saisonauftakts in Hockenheim statt: Dann sind die Tourenwagenklassiker in einer Ausstellung im Fahrerlager zu bewundern.

„Die DTM war und ist immer ‚State of the Art’ im Tourenwagensport. Gleichzeitig blicken wir auf eine beeindruckende Historie zurück – und die wollen wir in dieser Saison gemeinsam mit der Tourenwagen Classics zelebrieren“, sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. „Mit den Rennen der Tourenwagen-Classics im Rahmen der beiden Traditionsveranstaltungen auf dem Norisring und dem Nürburgring schlagen wir die Brücke von der großen und langen Historie der DTM hin zur Moderne. Die beiden Events haben wir mit Bedacht gewählt - auf dem Norisring fährt die DTM am Samstagnachmittag ihr 40. Rennen und der Nürburgring feiert in diesem Jahr 90. Geburtstag.“

Norisring 1992
Foto: DTM-Media
Anlass genug, die Fahrer, Teams und Fahrzeuge von damals mit den Piloten und Boliden der Saison 2017 zusammenzubringen und Geschichten auszutauschen. Bei beiden Rennen werden die Stars von damals und heute im Fan Village der DTM ausgiebig präsentiert – mit Autogrammstunden, Interviews und Benzingesprächen für die Fans und die aktuelle DTM Szene.

Das Tourenwagen Classics ist eine Serie für historische Renntourenwagen, die 2016 erstmals ausgetragen wurde. Sie bringt die automobilen Rennsportklassiker zurück auf die Strecke und führt sie ihre ihrer ureigenen Bestimmung zu – dem Renneinsatz. Insgesamt haben sich 42 Fahrer mit ihren Tourenwagen für die Saison 2017 eingeschrieben, darunter mit Alexander Burgstaller, Christian Danner, Altfried Heger, Marc Hessel, Volker Schneider, Volker Strycek und Kurt Thiim Zeitzeugen und aktive Fahrer der „alten“ DTM, die von 1984 bis 1996 ausgetragen wurde.


Die Rennen der Tourenwagen-Classics gehen über die Distanz von 40 Minuten und beinhalten einen zweiminütigen Pflichtboxenstopp, um einen Fahrerwechsel zu ermöglichen. Nach einem Freien Training entscheiden zwei Qualifyings von je 20 Minuten über die Startpositionen.

Montag, 17. April 2017

Alle DTM-Rennen auch 2017 live im Ersten

Foto: Jens Hawrda
Wenn die DTM vom 5. bis 7 Mai auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison startet, ist auch der langjährige Fernsehpartner ARD wieder mit an Bord und überträgt im Ersten alle 18 Rennen der Saison 2017 live und in HD. Neu sind in diesem Jahr die festen Übertragungszeiten: Bei den Samstagsrennen startet die Übertragung im Ersten in der Regel um 14:30 Uhr, sonntags beginnt die Live-Übertragung um 15:00 Uhr. Das Qualifying vor jedem Rennen wird in diesem Jahr wieder im Programm von ONE ausgestrahlt – natürlich ebenfalls live und in HD. Insgesamt senden Das Erste und ONE 36 Stunden live über die DTM.

„Wir sind froh, dass auch in diesem Jahr sowohl die Rennen als auch die Qualifyings wieder in kompletter Länge im öffentlich-rechtlichen Fernsehen für alle DTM- und Motorsportfans übertragen werden“, sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. „Insbesondere die gemeinsamen Bemühungen um ein optimiertes Rennformat und feste Startzeiten für die beiden nun gleich langen Rennen des Wochenendes zeigen die Qualität unserer langjährigen Partnerschaft mit der ARD. Mit den Änderungen im Reglement, den neuen und schnelleren DTM-Fahrzeugen freuen wir uns auf eine spannende und ereignisreiche DTM-Saison.“

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky: „Die DTM ist auch in diesem Jahr ein fester Bestandteil unserer Sommersport-Planung im Ersten, in Top-Qualität, inhaltlich professionell und hochwertig und wie bisher immer nah dran am Geschehen! Schließlich setzen auch wir alles daran, dass sich das Zuschauerinteresse an unseren Übertragungen wieder steigert.“

Bei allen Rennen steigt die ARD 15 Minuten vor Rennstart mit Vorberichten, Interviews aus der Startaufstellung und einem Blick hinter die Kulissen in die Live-Übertragung ein. Im Anschluss an die Zieldurchfahrt der knapp einstündigen Rennen mit Boxenstopps gibt es die Siegerehrung und Renn-Analysen. Nur bei drei Rennen weicht die Übertragung von den festen Uhrzeiten ab: Beim Saisonhighlight und Jubiläumsrennen auf dem Norisring - am Samstag wird das 40. DTM-Rennen auf dem Stadtkurs in Nürnberg ausgetragen - rückt der Start ins Vorabendprogramm. Beim Sonntagsrennen in Moskau müssen sich die TV-Zuschauer aufgrund von Terminüberschneidungen mit anderen Sportevents auf eine geänderte Anfangszeit einstellen.

Sonntag, 16. April 2017

Audi-Pilot Sheldon van der Linde Schnellster bei den Testtagen der ADAC TCR Germany

  • Der Südafrikaner setzt Bestzeit im Audi RS3 LMS
  • Großes Fahrerfeld testet über drei Tage in Oschersleben
  • Saisonstart der ADAC TCR Germany 2017 Ende April in der Motorsport Arena
Foto: Jens Hawrda
Erstes Kräftemessen für das große Starterfeld der ADAC TCR Germany 2017: Drei Tage testeten die Teams und Fahrer von Montag bis Mittwoch in der Motorsport Arena in Oschersleben und bereiteten sich auf den Saisonauftakt in knapp zweieinhalb Wochen vor. Vom 28. bis 30. April startet die Tourenwagenserie des ADAC auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde in ihre zweite Saison. Insgesamt 44 Fahrzeuge von sechs Marken sind eingeschrieben, bei den Testtagen boten über 30 Fahrzeuge von fünf der sechs Hersteller in sechs Sessions einen Vorgeschmack, was Motorsportfans in diesem Jahr erwartet.

In Abwesenheit des Meisterteams Target Competition mit Champion Josh Files (26, Großbritannien) sorgte Newcomer Sheldon van der Linde (17, Südafrika, Prosport Performance) bereits am Montagabend für die Bestzeit. Seine schnellste Runde von 1:34,048 Minuten wurde nicht mehr unterboten. Der Südafrikaner, der einen der neuen Audi RS3 LMS steuert, hatte zudem in der Session am Dienstagmorgen die Nase vorn und fuhr noch ein zusätzliches Mal in die Top Drei.

"Das war ein wirklich guter Test für uns. Es ist natürlich ein neues Auto, und wir müssen noch viel lernen. Aber gerade deshalb war es gut und wichtig, so viele Runden zu fahren. Auch im Team ist noch vieles neu für mich, aber wir kommen sehr gut klar", sagte der Bruder des ehemaligen ADAC GT Masters-Champions Kelvin van der Linde: "Bis hierhin läuft alles sehr gut, aber wo wir tatsächlich stehen, wissen wir noch nicht. Das werden das erste Qualifying und natürlich das Rennen in Oschersleben zeigen. Ich kann es kaum erwarten."
Foto: Jens Hawrda
Jeweils einmal landeten Vizemeister Harald Proczyk (41, Österreich, HP Racing) im Seat Leon TCR, Steve Kirsch (37, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen) im Honda Civic TCR, Pascal Eberle (26, Schweiz, Steibel Motorsport) im Seat Leon TCR und Newcomer Sandro Kaibach (19, Österreich, Steibel Motorsport) im Audi RS3 LMS vorne.

Samstag, 15. April 2017

Bestzeit für Porsche bei ADAC GT Masters-Generalprobe

  • Precote Herberth Motorsport glänzt mit den schnellsten Rundenzeiten
  • Alle 18 Teams nutzten zweitägigen Test zur Saisonvorbereitung
  • ADAC GT Masters startet in 16 Tagen an gleicher Stelle in die Saison
Foto: Jens Hawrda
Die Generalprobe ist absolviert, nun kann es losgehen: Die Teams und Fahrer des ADAC GT Masers bereiteten sich bei zweitägigen Testfahrten in der Motorsport Arena Oschersleben auf die bevorstehende Saison vor. Diese beginnt vom 28. bis 30. April ebenfalls auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde. Die absolute Bestzeit in den sechs Testsitzungen ging an das Porsche-Team Precote Herberth Motorsport.

Insgesamt nahmen 30 Fahrzeuge an den Testfahrten teil. Auffällig war die erneut hohe Leistungsdichte des Feldes. Teilweise lagen am Ende einer Sitzung bis zu 17 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde. Die absolute Bestzeit gelang Porsche-Werksfahrer Kévin Estre (28/F), der zu Testzwecken von Precote Herberth Motorsport im Porsche 911 eingesetzt wurde. Der Franzose war an beiden Tagen der schnellste Fahrer. Bester der für die „Liga der Supersportwagen“ eingeschrieben Piloten war Teamkollege Sven Müller (25/Bingen), der bei seiner Bestzeit nur knapp langsamer als Estre war. Dementsprechend positiv fiel die Bilanz von Teamchef Alfred Renauer aus: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Test. Besser hätte es nicht laufen können. Ich denke, wir sind gut für den Saisonauftakt aufgestellt, auch wenn die anderen Teams sicherlich noch zulegen werden.“ Sein Bruder Robert (32/Jedenhofen), der sich das Fahrzeug mit Sven Müller teilt, belegte den vierten Rang des Gesamtergebnisses.

Drittschnellster Fahrer des Tests war mit Klaus Bachler (25/A) ein weiterer Porsche-Fahrer. Der Pilot des Teams Schütz Motorsport markierte mit seinem Porsche 911 am Mittwochmorgen in der vierten Sitzung die Bestmarke. „Wir haben gut gearbeitet und waren an beiden Tagen vorn dabei. Ich freue mich auf den Saisonstart in knapp zweieinhalb Wochen“, so Bachler.

Auf Platz fünf der aus allen Sessions kombinierten Rundenzeiten platzierte sich Kelvin van der Linde (20/ZA) im Audi R8 von Aust Motorsport. Vorjahreschampion und Markenkollege Connor De Phillippi (24/USA) war in der ersten Sitzung des Tests der schnellste Pilot. Teamkollege Christopher Mies (27/Heiligenhaus) war entsprechend zufrieden: „Die Bedingungen waren recht kalt. Wir haben aber viel ausprobieren können. Da alle Teams jedoch unterschiedliche Programme abgespult haben, wird man erst beim Saisonauftakt sehen, wo man wirklich steht“

Ebenfalls mit einer Bestzeit in der sechs Sitzungen beeindruckten Daniel Keilwitz (27/Villingen) und Mathieu Jaminet (22/F). Keilwitz war am Dienstag mit der Corvette C7 von Callaway Competition einmal der Schnellste, ADAC GT Masters-Neuling Jaminet toppte im Porsche 911 des KÜS TEAM75 Bernhard das Klassement in der letzten, teilweise verregneten Session.

In 16 Tagen kehren Teams und Fahrer nach Oschersleben zum ersten von insgesamt sieben Rennwochenenden der Saison 2017 zurück. Dann geht es zum ersten Mal um Punkte in der Fahrerwertung, in der Teamwertung, in der Trophy für nicht-professionelle Piloten und der Juniorwertung.

Top 5, beide Testtage kombiniert:

 1. Kévin Estre (Porsche 911 GT3 R), 1.26,501 Min.
 2. Sven Müller (Porsche 911 GT3 R), 1.26,745 Min.
 3. Klaus Bachler (Porsche 911 GT3 R), 1.26.852 Min.
 4. Robert Renauer (Porsche 911 GT3 R), 1.26,976 Min.
 5. Kelvin van der Linde (Audi R8 LMS), 1.26,985 Min.

Freitag, 14. April 2017

Drei Fragen an Edoardo Mortara

Foto: Jens Hawrda
Edoardo, Du fährst seit dieser Saison für Mercedes-AMG Motorsport DTM- und GT3-Rennen. Wie fühlt es sich an, ein neues Mitglied der Mercedes-AMG Motorsport Familie zu sein?

Edoardo Mortara: Ich freue mich riesig auf diese Rennen, auch wenn für mich natürlich noch vieles neu ist. Ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg. Die ersten DTM-Tests liefen gut und wir haben ordentlich an der Abstimmung gearbeitet. Mit dem Mercedes-AMG GT3 ist es erst mein zweites Mal auf der Nürburgring-Nordschleife. Das erste Rennen in der VLN war nicht so gut für mich, in den Tests und im zweiten VLN-Lauf lief es zuletzt jedoch wesentlich besser.

Wie fällt für Dich der Unterschied zwischen dem Mercedes-AMG GT3 und dem Mercedes-AMG C 63 DTM aus?

Edoardo Mortara: Es sind zwei komplett unterschiedliche Autos. Bei der DTM arbeiten wir mit viel mehr Abtrieb und die Autos sind leichter, was mehr Grip bedeutet. Dies führt dazu, dass man in der DTM einen aggressiveren Fahrstil an den Tag legen kann. Spaß bereiten mir aber beide Autos. Den Mercedes-AMG GT3 hier auf der Nordschleife fahren zu können, ist einfach super und eine große Herausforderung. Die Umstellung ist nicht immer einfach, aber ich liebe diese abwechslungsreiche Challenge.

2016 war für Dich ein prägendes Jahr: Du bist Vater einer Tochter geworden und hast in der DTM den Titel nur knapp verpasst. Wie sieht Deine Zielsetzung für 2017 aus?

Edoardo Mortara: Die Geburt meiner Tochter war natürlich eine große Veränderung für mich, auf eine positive Weise. Ich glaube, dadurch bin ich sogar noch ein Stück weit motivierter als die letzten Jahre. Ich fahre nicht mehr nur für mich, sondern auch für meine Familie. Dieses Jahr bin ich in einem neuen Team und es braucht natürlich Zeit, sich auf alles einzustellen. Ich sehe das jedoch positiv und glaube, wieder um den DTM-Titel kämpfen zu können.

Donnerstag, 13. April 2017

ADAC TCR Germany mit Rekordstarterfeld von 44 Fahrzeugen

  • 44 Fahrzeuge von sechs Herstellern gehen in die zweiten Saison der Serie
  • Honda Rookie Challenge mit attraktivem Preis
Audi ist die beliebteste Marke im Feld
Foto: Jens Hawrda
Die ADAC TCR Germany gibt in ihrer zweiten Saison mit einem Feld von 44 Teilnehmern aus 13 Nationen Vollgas und hat sich damit innerhalb von nur zwölf Monaten zur teilnehmerstärksten Serie nach dem erfolgreichen TCR-Reglement entwickelt. Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontests in der Motorsport Arena Oschersleben präsentierte die Tourenwagenserie des ADAC ihr Starterfeld für die Saison, die am Wochenende vom 28. bis 30. April auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde beginnt. Die Rennen der ADAC TCR Germany sind auch 2017 bei SPORT1 zu sehen.

Insgesamt 19 Teams aus sieben Nationen gehen mit seriennahen Tourenwagen von sechs Marken an den Start. Die 330 PS starken Kraftpakete Seat Leon TCR, Opel Astra TCR, Honda Civic TCR, VW Golf TCR, Audi RS3 LMS und Kia Cee'd TCR lassen die Fan-Herzen höherschlagen.

 "Die Entwicklung der ADAC TCR Germany zeigt, dass wir auf das richtige Konzept gesetzt haben", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. "Der enorme Zuspruch für die zweite Saison mit einem Feld in der maximalen Größe von 44 Fahrzeugen überrascht uns selbst etwas. Ich freue mich schon auf die ersten Rennen in Oschersleben am Monatsende."

 "Wir haben die Serie im vergangenen Jahr toll entwickelt, dass wir die richtigen Weichen gestellt haben, beweist das große Interesse der Teilnehmer", sagt Franz Engstler von Engstler Motorsport, dem Partner des ADAC in der ADAC TCR Germany. "Die Plattform des ADAC GT Masters und auch die Fernsehübertragungen bei SPORT1 bieten optimale Bedingungen für die weitere Entwicklung der Serie."

Das große Feld wird von Titelverteidiger Josh Files (26, Großbritannien) angeführt, der im Honda Civic TCR erneut für den italienischen Meisterrennstall Target Competition antreten wird. Neben dem Briten steht auch Tom Lautenschlager (18, Grafenau) im Aufgebot des Rennstalls aus Südtirol. Der Juniormeister startet in einem der neuen Audi RS3 LMS, dies gilt auch für die Polin Gosia Rdest (23). Sie ist eine von zwei Damen im Fahrerfeld der ADAC TCR Germany, zudem greift Jasmin Preisig (24, Schweiz, Lubner Motorsport) im Opel Astra TCR an.

Der neue Audi ist der unter den Teilnehmern beliebteste Wagen im Feld. Die insgesamt 16 RS3 LMS teilen sich auf die Teams Target Competition, Prosport Performance, LMS Racing, GermanFlavours Racing, Certainty Racing Team, Racing One und Aust Motorsport auf. Ganz auf den VW Golf GTI TCR zählt das Liqui Moly Team Engstler, das sechs Exemplare des Golf einsetzt. Außerdem ist der VW noch bei Positionemotorsport, Racing One und Steibel Motorsport im Einsatz. Target Competition schickt neben dem Audi auch vier Honda Civic TCR ins Rennen, zwei weitere der japanischen Renner setzt das Team Honda ADAC Sachsen ein. Dazu kommen acht Seat Leon TCR, die sich auf die Teams HP Racing, Steibel Motorsport, Topcar Motorsport, Niedertscheider Motorsport, Wolf-Power Racing und Schläppi Race-Tec verteilen. Zusätzlich kommen zwei neue Kia Cee'd TCR des ungarischen Teams Botka Rally Team sowie zwei Opel Astra TCR von Lubner Motorsport zum Einsatz.

Die Rookies fahren 2017 um die "Honda Rookie Challenge", der Sieger der Nachwuchswertung darf sich am Saisonende über einen Honda Civic als Prämie freuen. Honda stellt in diesem Jahr auch das Safety Car der ADAC TCR Germany.

Mittwoch, 12. April 2017

Starke Neuzugänge im Feld des ADAC GT Masters 2017

  • 32 Supersportwagen von sieben Herstellern in der ADAC GT Masters-Saison 2017
  • Etablierte Teams und hochkarätige Neueinsteiger versprechen spannende Saison

Foto: Jens Hawrda
Ein starkes Feld mit 32 Supersportwagen von sieben Marken, acht ehemalige Champions, hochkarätige Neueinsteiger und etablierte Teams: Das ADAC GT Masters ist startklar für die Saison 2017: Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben präsentierte das ADAC GT Masters das Feld für die Saison 2017. Die Saisonpremiere der „Liga der Supersportwagen“ wird vom 28. bis 30. April auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde ausgetragen. Alle 14 Saisonrennen werden live und in voller Länge bei SPORT1 im Free-TV übertragen.

 18 Teams, Supersportwagen von sieben Marken und acht ehemalige oder amtierende Champions – das sind die Kennziffern für die elfte Saison der Serie, die beim Saisonauftakt am Monatsende das 150. Rennen in ihrer Geschichte in Angriff nimmt. „Das ADAC GT Masters entwickelt sich auf bereits hohem Niveau stark weiter“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Wir freuen uns in diesem Jahr über hochkarätige neue Teams und Fahrer. Damit unterstreichen wir erneut unseren Ruf als eine der wichtigsten GT-Rennserien in Europa.“

„Ich bin mir sicher, dass wir im ADAC GT Masters wieder spannenden Motorsport sehen werden“, sagt Thomas Voss, ADAC Leiter Motorsport und Klassik. „Das Feld zeigt sich sehr ausgeglichen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit kfzteile24, CAMP DAVID, Eibach und TWIN BUSCH Germany vier renommierte Unternehmen als neue Partner des ADAC GT Masters gewonnen haben.“

Acht ehemalige Champions am Start

Gleich acht ADAC GT Masters-Champions wollen 2017 erneut um den Titel kämpfen. Die Titelverteidiger Christopher Mies (27/Heiligenhaus) und Connor De Phillippi (24/USA), Christopher Haase (29, Kirchleus/alle Montaplast by Land-Motorsport) und Kelvin van der Linde (20, ZA/Aust Motorsport) starten mit einem Audi R8. Die ehemaligen Gesamtsieger Sebastian Asch (30, Ammerbuch/BWT Mücke Motorsport), Luca Ludwig (28, Bonn/ Mercedes-AMG Team Zakspeed) und DTM-Rückkehrer Maximilian Götz (33, Uffenheim/ Mercedes-AMG Team HTP) fahren einen Mercedes-AMG. Daniel Keilwitz (27, Villingen/Callaway Competition) tritt wie gewohnt mit einer Corvette an.

In der Starterliste des ADAC GT Masters finden sich noch weitere bekannte Namen. Der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (36/Berglen-Steinach) startet für Mücke Motorsport, ebenso wie Sportwagen-Ass Stefan Mücke (36/Berlin) und DTM-Pilot Lucas Auer (22/A), der bei ausgesuchten Veranstaltungen startet. Mit Mikaela Åhlin-Kottulinsky (24/S) und Rahel Frey (31/CH) treten wie im Vorjahr zwei Pilotinnen an.

Supersportwagen von sieben Marken im Feld

Angeführt wird das Starterfeld von den letztjährigen Titelträgern Montaplast by Land-Motorsport, die erneut zwei Audi R8 einsetzen. Mit Aust Motorsport, YACO Racing und den Neueinsteigern Audi Sport racing academy, Twin Busch und Mücke Motorsport vertrauen insgesamt sechs Teams auf den R8. Unter der Bewerbung BWT Mücke Motorsport setzt die Mannschaft aus Berlin wie auch das Mercedes-AMG Team Zakspeed und die Rückkehrer vom Mercedes-AMG Team HTP auf einen Mercedes-AMG GT.

Das KÜS Team75 Bernhard, das von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und seinem Vater Rüdiger geleitet wird, bringt nach der starken Debütsaison 2016 erstmals zwei Porsche 911 an den Start. Mit jeweils einem „Elfer“ treten bigFM Racing Team Schütz Motorsport und Precote Herberth Motorsport an.

Auch dem Lamborghini Huracán vertrauen drei Teams: HB Racing WDS Bau und GRT Grasser-Racing-Team aus Österreich sowie ADAC NSA/Attempto Racing. Callaway Racing tritt erneut mit der selbst entwickelten GT3-Rennversion der Corvette C7 an, erstmals setzt auch RWT Racing die neue Corvette ein. MRS GT-Racing bringt erneut als einziges Team den Nissan GT-R an den Start. Das bisherige DTM-Team Schnitzer Motorsport vertritt die Farben von BMW mit einem M6 GT3.

Neben dem ADAC GT Masters kommen die Fans an den Rennstrecken in den Genuss der Action weiterer Serien: Bei sechs Veranstaltungen ist die ADAC Formel 4 und die ADAC TCR Germany Bestandteil des Programms. Weitere attraktive Gastserien sind die Spezial Tourenwagen Trophy, der Porsche Carrera Cup oder der Renault Clio Cup.

Montag, 10. April 2017

Schütz Motorsport mit neuer Fahrerpaarung im ADAC GT Masters

  • Klaus Bachler und Alex MacDowall fahren für bigFM Racing Team Schütz Motorsport
  • Einsatzauto ist erneut ein Porsche 911
  • Team aus Bobenheim/Roxheim im sechsten Jahr in Folge im ADAC GT Masters
Foto: ADAC-Motorsport
Das bigFM Racing Team Schütz Motorsport greift mit zwei neuen Fahrern und einem bewährten Fahrzeug im ADAC GT Masters an. Klaus Bachler (25/A) und Alex MacDowall (26/GB) werden sich im bereits sechsten Jahr des Rennstalls von Teamchef Christian Schütz in der "Liga der Supersportwagen" einen Porsche 911 teilen. Das ADAC GT Masters startet vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2017. Alle Rennen werden live und in voller Länge bei SPORT1 übertragen.

Seit 2012 kämpft Schütz Motorsport im ADAC GT Masters um Punkte und Platzierungen. Für Christian Schütz war es daher überhaupt keine Frage, auch in diesem Jahr erneut teilzunehmen. "Das ADAC GT Masters ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unseres Motorsportprogramms", so Schütz. "Wir haben uns schon früh im Vorjahr dafür entschieden, auch 2017 wieder anzutreten. Die Serie bietet eine sehr hohe fahrerische Leistungsdichte, für uns als relativ kleines Team ist der logistische Aufwand mit vielen Rennen innerhalb Deutschlands gut zu bewältigen, für unsere Sponsoren ist die Livepräsenz im TV interessant und wir sehen das Engagement auch immer als technische Herausforderung." In puncto Einsatzfahrzeug vertraut Schütz Motorsport wie auch schon die vergangenen fünf Jahre auf den Porsche 911.

Den Fahrerkader wechselt Schütz hingegen einmal komplett aus. Mit Klaus Bachler kehrt ein bekannter Name zum Rennstall zurück. Der Österreicher holte 2015 zusammen mit Schütz Motorsport den vierten Gesamtrang in der ADAC GT Masters-Fahrerwertung. Alex MacDowall ist dagegen ein neues Gesicht. Der Brite startete in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und gewann 2016 die GTE-Klasse der European Le Mans Series. Christian Schütz über seine beiden Schützlinge: "Klaus kennt das Team, er kennt das Auto und bringt eine umfangreiche Porsche-Erfahrung mit - von daher wird das auf jeden Fall passen. Alex ist in Sachen Porsche ein Quereinsteiger, hat dafür aber mit anderen GT3-Fahrzeugen schon viele Rennen bestritten."

"Ich freue mich extrem auf die bevorstehende Saison", so Klaus Bachler. "Das ADAC GT Masters ist für mich eine der stärksten Sportwagenserien Europas. Das Format mit zwei Sprintrennen inklusive Fahrerwechsel gefällt mir sehr gut. Bei Schütz Motorsport fühle ich mich wohl. 2015 haben wir bis zuletzt um den Gewinn des Fahrertitels gekämpft. Im vergangenen Jahr haben wir den Kontakt aufrechterhalten. Ich hoffe, dass wir 2017 gute Leistungen abliefern werden."

Auch Christian Schütz blickt voraus: "Nach unseren Anlaufschwierigkeiten in der Vorsaison wollen wir 2017 gleich von Beginn an wettbewerbsfähig sein. Die Eindrücke von den ersten Tests stimmen uns positiv. Das Fahrerfeld ist wieder wahnsinnig stark, die Teams anderer Marken sind gut aufgestellt. Es wird noch schwieriger, konstant vorn zu fahren. Konkrete Ergebnisse nehmen wir uns nicht vor. Es geht für uns darum, einen guten Job abzuliefern und Spaß zu haben. Wir verspüren im Team keinen Druck."

Sonntag, 9. April 2017

​DTM präsentiert Pit View und andere Neuerungen

  • Mehr Fannähe und spektakulärere Autos in der DTM 2017
  • Boxenzugang, Öffnung des Boxendachs und DTM Fan Village
  • Audi-Motorsportchef Dieter Gass: „Spannende Zeiten für die DTM“

In der kommenden DTM-Saison können Fans den Audi RS 5 DTM und die Arbeit der Teams so hautnah erleben wie nie zuvor: Inhaber eines Fahrerlagertickets erhalten bei fast allen DTM-Veranstaltungen ab sofort Zugang zu einer eigenen Zuschauerbox, von der aus sie die Mechaniker in den beiden benachbarten Garagen direkt bei der Arbeit beobachten können.
Foto: Jens Hawrda
Der „Pit View“ ist eine von zahlreichen Neuerungen, die am Donnerstag in Hockenheim auf einer Pressekonferenz anlässlich der abschließenden DTM-Testfahrten vor dem Saisonstart am 6./7. Mai vorgestellt wurden. Auch das Boxendach wird bei den meisten DTM-Veranstaltungen für die Zuschauer geöffnet. Neu ist zudem ein öffentliches Boxenstopptraining sowie ein eigenes Fan Village im Fahrerlager mit Showprogramm, Ausstellungen und Food-Trucks.

„Es sind spannende Zeiten für die DTM“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Mit dem Pit View bieten wir den Fans vor Ort ganz neue Einblicke hinter die Kulissen. Wir haben uns vorgenommen, den Motorsport noch spektakulärer zu machen, dazu bringen wir neue Autos mit mehr Leistung, kernigerem Sound und weniger Abtrieb. Die Reifen bauen schneller ab, sind nicht mehr vorgeheizt und fordern den Fahrer noch stärker. Bei den Boxenstopps mit weniger Mechanikern zeigt sich jeder Fehler sofort. Das Format ist für alle 18 Rennen identisch. Ich freue mich sehr auf die neue Saison.“

Simulationen der neuen Boxenstopps standen in Hockenheim auch auf dem Testplan der drei Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg. Noch wichtiger war es aber, an den dreieinhalb Testtagen mit unterschiedlichen Abstimmungsvarianten möglichst viele Daten und Informationen über den neuen Audi RS 5 DTM und die neuen Reifen zu sammeln. Die schnellste Runde innerhalb der Audi-Mannschaft drehte Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS 5 DTM am Donnerstag, als aufgrund kühler Außentemperaturen die besten Testbedingungen herrschten. Mit 1.30,559 Minuten unterbot er den bestehenden DTM-Streckenrekord auf dem Hockenheimring um mehr als 1,6 Sekunden.

Insgesamt spulten die sechs Audi-Piloten von Montag bis Donnerstag 5.992 Testkilometer ab. Am fleißigsten waren René Rast (280 Runden) und Nico Müller (276 Runden). „Ich hatte sehr viel Spaß mit dem neuen Auto“, sagt der Schweizer. „Wir hatten ein umfangreiches Testprogramm. Ich würde sagen, wir haben es zu 99 Prozent abgearbeitet. Nun werden wir die verbleibenden Wochen bis zum Saisonauftakt nutzen, um die letzten Details zu perfektionieren.“

Die Einsatzautos werden von den Teams nun noch einmal in ihre Einzelteile zerlegt, revidiert und neu aufgebaut. In der letzten Aprilwoche ist ein letzter Funktionscheck („Roll-out“) geplant, ehe es am ersten Maiwochenende in der DTM 2017 ernst wird. Dabei sieht Dieter Gass Audi fahrerisch gut aufgestellt: „Mattias (Ekström) und Jamie (Green) waren in den letzten Jahren in der DTM konstant vorne dabei – das erwarte ich von den beiden auch in diesem Jahr. Von Mike (Rockenfeller) verspreche ich mir ein gutes Comeback, nachdem er 2016 etwas gelitten hat. Nico (Müller) hat in der vergangenen Saison gutes Potenzial gezeigt, auf das er beim Hockenheim-Test aufgebaut hat. Und unsere beiden DTM-Neulinge René (Rast) und Loïc (Duval) sollte man nicht unterschätzen. Ich bin mir sicher, dass beide bereits in der ersten Saison ein Highlight setzen können.“

Samstag, 8. April 2017

Markus Reiterberger gibt auf!

Markus Reiterberger steigt aus der Superbike-WM aus
Foto: Jens Hawrda
Markus Reiterberger steigt aus der Superbike WM aus, über senen Facebook Account teilte er vor einer Stunde folgendes mit:

"Nach intensiven Überlegungen habe ich mich entschieden, nicht mehr als Fixstarter Superbike-WM zu fahren», teilte Reiti mit. «Die letzte Saison begann stark, bis heute konnte ich die guten Leistungen aber nicht konstant bringen. Deshalb habe ich mich entschieden, mich auf meine komplette Gesundung zu konzentrieren und meine Rennkarriere zu überdenken. Ich bin Althea BMW sehr dankbar für die Erfahrungen in der Superbike-WM, jetzt stelle ich mich neuen Herausforderungen. Ich danke allen meinen Sponsoren, die es mir ermöglicht haben Weltmeisterschaft zu fahren. Und BMW Motorrad für ihr Vertrauen und ihre Hingabe. Es war immer mein Traum Superbike-WM zu fahren, mit den gemachten Erfahrungen arbeite ich hart daran, in die Meisterschaft zurückzukehren."

Da Markus Reiterberger weiter von Werner Daemen gemanagt wird, könnte es nun möglich sein, das wir den Bayern dieses Jahr in IDM Team seines belgischen Managers sehen. Ob das allerdings wahr wird, ist bei dem sich immer mehr abzeichnenden desolaten Zustand der Deutschen Superbike Meisterschaft auch eher fraglich.

Mercedes-AMG C 63 DTM knackt 7.000 Testkilometer-Marke beim Testabschluss

Bestwert aller Hersteller: Mercedes-AMG Motorsport DTM-Sextett legt 7.227 km beim Abschluss der Saisonvorbereitung in Hockenheim zurück
Foto: Mercedes-Motorsport
  • Viertägige Testfahrten in Hockenheim (03.-06. April)
  • Generalprobe für den Saisonauftakt: Alle sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer im Einsatz
  • Gary Paffett: „Wir hatten gute Testfahrten und sind nun bereit für das erste Rennwochenende der Saison.“

Erfolgreicher Abschluss der Saisonvorbereitung für das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team bei den viertägigen Testfahrten in Hockenheim (03.-06. April). An drei der vier Testtage erzielte ein Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer die Bestzeit: Am Montag und Dienstag war es Gary Paffett und am Mittwoch Robert Wickens. Im Verlauf der Testwoche legten die sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer 1.580 Runden respektive 7.227 km auf dem 4,574 km langen Hockenheimring zurück – die mit Abstand meisten aller drei Hersteller.

Paul Di Resta fuhr am letzten Testtag in 1:30.236 Minuten die zweitschnellste Rundenzeit der Testwoche. Damit waren die neuen DTM-Autos auf Anhieb mehr als zwei Sekunden schneller als die letzte Fahrzeuggeneration beim Saisonfinale 2016 an gleicher Stelle. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit für das erste Rennen war 2016 eine 1:32.344 Minuten.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Testwoche“, sagte Gary. Alles in allem ging es für ihn und das Team vor allem darum, die geplante Testarbeit zu absolvieren. „Wir sind viel gefahren und die Pace des Autos war auf den Performance Runs sehr gut“, fügte er an. „Ich war aber auch mit den Long Runs zufrieden. Wir hatten gute Testfahrten und sind nun bereit für das erste Rennwochenende der Saison.“
Foto: Mercedes-Motorsport
Nach den ersten beiden Testtagen übernahm Garys Teamkollege Robert Wickens das Auto für den Rest der Testwoche. „Das Wichtigste ist, dass wir unser gesamtes Programm absolvieren konnten“, bestätigte Robert, der am letzten Testtag alleine mehr als 830 km zurücklegte. „Wir sind viele Runden gefahren und haben hart gearbeitet. Am Donnerstag habe ich vielleicht sogar meinen persönlichen Rekord für die Anzahl an absolvierten Runden an einem Tag gebrochen. Dabei waren wir nicht auf Performance aus. Es ging nur darum, das Auto auf die Rennen vorzubereiten. Jetzt sind wir heiß darauf, dass es endlich losgeht.“

DTM-Rückkehrer Maro Engel erhielt in Hockenheim zum ersten Mal die Gelegenheit, den neuen Mercedes-AMG C 63 DTM zu testen. „Es war fantastisch, unser neues DTM-Auto zum ersten Mal zu fahren“, sagte Maro, der an seinen anderthalb Testtagen mehr als 1.000 km zurücklegte. „Das Team hat super gearbeitet und mir den Job erleichtert. Es hat riesig Spaß gemacht. Ich konnte viel über das Auto und die Reifen lernen. Das nächste Mal, wenn ich ins Auto steige, ist es Zeit, Rennen zu fahren. Bis dahin liegt aber noch einiges an Arbeit vor uns.“

Maro teilte sich das Auto in dieser Testwoche mit seinem Teamkollegen Paul Di Resta, der sich mit dem absolvierten Programm ebenfalls zufrieden zeigte. „Wir haben unsere Arbeit erledigt, an der Balance und anderen Dingen gearbeitet“, so der DTM-Champion des Jahres 2010. „Wir haben so viel wie möglich von unserer Liste erledigt und versucht, alles zu optimieren. Denn jetzt ist Race Time. Mein Gesamteindruck ist positiv. Die Stimmung im Team ist gut und ich blicke dem Saisonstart optimistisch entgegen.“

Neuzugang Edoardo Mortara bekommt unterdessen gar nicht genug von seinem „Pink Panther“. „Es ist etwas schade, dass dies meine letzten beiden Testtage vor dem Saisonstart waren“, sagte Edoardo. „ Wir haben in dieser Woche viele Daten gesammelt, die uns hoffentlich dabei helfen, unser Auto noch schneller, zuverlässiger und fahrbarer zu machen.“

Edoardos Teamkollege Lucas Auer staunte derweil über die schnellen Rundenzeiten der neuen Fahrzeuggeneration. „Die Zeiten sind irrsinnig schnell“, sagte er. „Der Test war sehr interessant und produktiv. Es war schön, wieder im Auto zu sitzen und mehr darüber zu erfahren. Für uns Fahrer wird es sicher sehr anspruchsvoll, uns die Long Runs einzuteilen. Das wird in den Rennen in dieser Saison sehr interessant. Jetzt sind wir bereit für das erste Rennwochenende des Jahres.“

Bei den drei Wintertests in Portimao, Vallelunga und Hockenheim legten die Mercedes-AMG DTM-Fahrer insgesamt 11.445 Testkilometer zurück. „Die Bestzeiten in dieser Woche waren ein schöner Nebenaspekt der Testfahrten. Aber wir werden erst in einem Monat beim Auftaktwochenende wissen, wo wir wirklich stehen“, sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz. „In der DTM ist alles so eng und bei den Tests werden unterschiedliche Schwerpunkte gelegt. Am Schluss ist es wichtig, dass man sein geplantes Test-Programm absolviert. Wir sind froh, dass wir in dieser Woche so viele Kilometer zurücklegen konnten. Nur so kann man verstehen lernen, wie sich die neuen Reifen und Einheitsbauteile verhalten.“

Vom 5.-7. Mai kehrt die DTM für den Saisonauftakt nach Hockenheim zurück. Nach dem Abschluss der Wintertestfahrten setzt das Team seine Saisonvorbereitung in der Fabrik in Affalterbach fort. Bis zum ersten Rennwochenendes des Jahres beim Heimrennen von Mercedes-AMG wartet noch jede Menge Arbeit auf das Team: Fitnesstraining für Fahrer und Crew, Boxenstoppübungen, Analyse der gesammelten Daten und Informationen von den Testfahrten sowie der letzte Feinschliff für die Autos sind nur einige der anstehenden Aufgaben vor den ersten beiden Rennen des Jahres.

Freitag, 7. April 2017

Montaplast by Land-Motorsport will mit drei Champions ADAC GT Masters-Titel verteidigen

  • Vorjahressieger Christopher Mies und Connor De Phillippi bilden ein Team
  • Premierenchampion Christopher Haase und Neuling Jeffrey Schmidt im zweiten Audi
Christopher Mies (l.) und Connor De Phillippi wollen 2017 ihren Titel verteidigen
Foto: Jens Hawrda
Gleich mit drei Gewinnern des ADAC GT Masters startet Montaplast by Land-Motorsport in diesem Jahr in der „Liga der Supersportwagen“. Die Gesamtsieger des Vorjahres, Christopher Mies (27/Heiligenhaus) und Connor De Phillippi (24/USA) treten erneut zusammen an und teilen sich den Audi R8 mit der Startnummer 1. Das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 2 wird von Christopher Haase (29/Kirchleus), dem Sieger der ADAC GT Masters-Premierensaison 2007, und ADAC GT Masters-Debütant Jeffrey Schmidt (23/CH) pilotiert.

Montaplast by Land-Motorsport feierte 2016 eine starke Debütsaion im ADAC GT Masters. Der Rennstall von Wolfgang Land gewann nicht nur die Fahrerwertung, sondern sicherte sich auch auf Anhieb die Titel in der Teamwertung und der Juniorenwertung (mit De Phillippi).

„Wir sind mächtig stolz auf unseren letztjährigen Erfolg und sehen motiviert der Mission Titelverteidigung entgegen“ so Teamchef Wolfgang Land. „Das hochkarätige Starterfeld verspricht eine spannende Saison. Es wird nicht einfach, die Titel erfolgreich zu verteidigen. Ich wünsche Connor De Phillippi und Christopher Mies, als erste Fahrerpaarung zweimal in Folge das ADAC GT Masters zu gewinnen. Mit Christopher Haase und Jeffrey Schmidt im Schwesterauto haben wir ein starkes Line-up, das für die Titelverteidigung in der Teamwertung beste Voraussetzungen bietet.“

Für das Erfolgsduo Mies und De Phillippi ist es das zweite Jahr mit Montaplast by Land-Motorsport im ADAC GT Masters, für ihre Teamkollegen dagegen das erste. Schmidt startete jedoch in diesem Jahr bereits bei den Langstreckenrennen in Daytona und Sebring für das Team aus dem Westerwald. Haase bestritt im Vorjahr die letzten beiden Rennwochenenden in Zandvoort und Hockenheim für das Team und freut sich nun auf seine erste komplette Saison: „Ich wurde schon im vergangenen Jahr im Team sehr willkommen geheißen. Wir waren auf Anhieb erfolgreich und wollen nun daran anknüpfen. Mit Jeffrey habe ich einen tollen Teamkollegen. Das Ziel ist es, um Siege und Titel zu kämpfen.“

Donnerstag, 6. April 2017

TCR-Germany startet in neue Saison

  • Josh Files startet zur Titelverteidigung im Honda Civic TCR von Target Competition
  • Medientag am 11. April in der Motorsport Arena Oschersleben
Foto: Jens Hawrda
Der Champion will seinen Titel verteidigen: Das hochklassige Feld der ADAC TCR Germany 2017 wird angeführt von Josh Files, der im Honda Civic TCR von Target Competition die Titelverteidigung anstrebt. Der vom ehemaligen Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx betreute Brite komplettiert das starke Feld der ADAC TCR Germany, in der Renntourenwagen von sechs verschiedenen Marken an den Start gehen. Bereits in der kommenden Woche vom 10. bis 12. April gibt der offizielle Vorsaisontest einen Ausblick auf die zweite Saison der ADAC TCR Germany. Rund 30 der mehr als 40 eingeschriebenen Teilnehmer fahren sich beim öffentlichen Test schon einmal für den Saisonstart vom 28. bis 30. April an gleicher Stelle warm.

„Ich habe keine Zweifel daran, dass es in diesem Jahr noch einmal schwieriger wird, um die Meisterschaft zu fahren“, sagt Files, der sich im März auch den Titel in der neuen TCR Middle East-Serie sicherte. „Es wird eine ganz andere Herausforderung. Ich bin glücklich, dass ich erneut im Honda für Target fahren werde. Wir haben ein Jahr hervorragend zusammengearbeitet und dabei viel wertvolle Erfahrung gesammelt.“

Er sei „wirklich bereit für die neue Herausforderung“, meint Files, der den Saisonstart kaum erwarten kann: „Ich werde die Kämpfe auf der Strecke und die Aufgaben, die die neue Saison mit sich bringt, sicher nicht unterschätzen. Es wird definitiv hart – aber ich liebe Herausforderungen.“

Die erste Saison hatte der Mann aus Norwich mit dem Meisterrennstall Target Competition weitestgehend dominiert – und daran soll nun angeknüpft werden. „Es war keine Frage, dass wir Josh unbedingt wieder ins Team holten wollten“, sagte Teamchef Andreas Gummerer: „Er ist nachweislich ein Champion – deshalb sind wir umso glücklicher, dass er eine weitere Saison bei uns fahren wird.“

Während Files erneut im Honda startet, wird sein Team auch den neuen Audi RS3 LMS einsetzen. Zudem dürfen sich Fans der ADAC TCR Germany auf die bereits bekannten Opel Astra TCR, Seat Leon TCR und VW Golf GTI TCR freuen. Dazu kommt der Kia Cee‘d TCR.
 

Mittwoch, 5. April 2017

Die Fahrzeug-Designs des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams 2017

Mercedes Fahrzeugdesign für die Saison 2017
Foto: Mercedes-Motorsport
Mercedes-AMG Motorsport DTM Team stellt die sechs Fahrzeugdesigns für die DTM-Saison 2017 vor
  • Seit Beginn der Motorsportsaison 2017 einheitlicher Designauftritt aller Mercedes-AMG Motorsport Werksteams mit gleichen Design-Elementen
  • Der sogenannte Digital Flow ist auf allen sechs DTM-Rennwagen auf der Seite erkennbar und zieht sich über den gesamten Auftritt, auf und neben der Strecke
  • Gleiches Grunddesign für DTM- und Formel 1-Autos von Mercedes-AMG Motorsport


Neue Regeln, neue Autos und neue Designs

Pünktlich zum Beginn der letzten Testfahrten vor dem Saisonbeginn Anfang Mai stellte das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team heute seine sechs neuen Fahrzeugdesigns für die kommende DTM-Saison vor. Charakteristisch dafür ist der sogenannte „Digital Flow“, der auf allen Autos auf der Seite zu erkennen ist. Dieses einheitliche Designelement haben seit dieser Saison alle Mercedes-AMG Motorsport Werksteams gemein.

Team-Captain Gary Paffett und Robert Wickens starten in diesem Jahr jeweils in einem silber- bzw. anthrazitfarbenen Mercedes me Mercedes-AMG C 63 DTM mit einem in Petronasgrün gehaltenen „Digital Flow“ auf den Seiten des Autos. Der Österreicher Lucas Auer und Neuzugang Edoardo Mortara gehen in ihren beiden BWT Mercedes-AMG C 63 DTM als „Pink Panther“ auf Punktejagd.

Die Autos von DTM-Rückkehrer Maro Engel und dem DTM-Champion von 2010, Paul Di Resta, ziert ein oranger „Digital Flow“. Engel startet im silber- und anthrazitfarbenen SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM. Di Resta geht 2017 mit dem weißen TV Spielfilm Mercedes-AMG C 63 DTM an den Start.

Die neue Designsprache findet sich aber nicht nur auf den Rennautos der sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Piloten wieder. Sie ist auch ein Teil des Designs der Fahreroveralls, Team-Transporter, Boxenwände und vielem mehr. Das Grunddesign der DTM-Autos ist in dieser Saison das gleiche wie auf den Formel 1-Silberpfeilen von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. So weist auch der F1 W08 Hybrid EQ Power+ die charakteristische elektrisch blaue Visualisierung des Luftflusses vom Frontflügel bis zu den Enden der Seitenkästen auf. Diese unverwechselbare Charakteristik wurde vom Elektro-Look des im vergangenen Jahr präsentierten Concept EQ abgeleitet.

Freitag, 31. März 2017

Geschärfte Optik für neuen Audi RS 5 DTM

  • Audi enthüllt Rennwagen-Designs für DTM-Saison 2017
  • Erster Auftritt in KW 14 bei Testfahrten in Hockenheim
  • Gemeinsamer Test für Teams, Fahrer und neue Renningenieure
das Audi-Fahrzeugdesign für die Saison 2017
Foto: Audi-Motorsport
Rund einen Monat vor dem Saisonstart der DTM präsentiert Audi die Designs der sechs Audi RS 5 DTM. Die Ingenieure der Audi-Motorsportabteilung haben die Rennwagen in den vergangenen beiden Wochen gemeinsam mit den Teams aufgebaut. Von Montag bis Donnerstag kommender Woche (3. bis 6. April) sind die neuen DTM-Autos bei abschließenden Testfahrten in Hockenheim im Einsatz.

Audi setzt in der DTM auch in der kommenden Saison auf seine bewährten Partner, die jeweils Namensgeber für einen der sechs Audi RS 5 DTM sind: die Fachzeitschrift AUTO BILD MOTORSPORT (Fahrer: René Rast), das Motorenöl Castrol EDGE in Kombination mit dem Hochleistungskraftstoff ARAL ultimate (Loïc Duval), der Systempartner für Qualitätswerkzeuge Hoffmann Group (Jamie Green), das Premium-Lifestyle-Magazin für Männer Playboy (Nico Müller), der Energy-Drink-Hersteller Red Bull (Mattias Ekström) und das Technologie-Unternehmen Schaeffler (Mike Rockenfeller).

Auf allen Audi RS 5 DTM sind zudem die Markenzeichen von Audi Sport, Akrapovič und Castrol EDGE abgebildet. Weitere Partner von Audi in der DTM-Saison 2017 sind Alpinestars, DIE WELT, MAN, Gerolsteiner und die Brauerei Hofmühl.

Beim abschließenden Test in Hockenheim sind alle sechs Audi-Piloten im Einsatz. Vier von ihnen haben in der Saison 2017 neue Renningenieure: Mattias Ekström arbeitet mit Arnau Niubó zusammen, der im vergangenen Jahr Ingenieur von Mike Rockenfeller war. Laurent Fedacou, bisher Renningenieur von Timo Scheider, übernimmt diese Funktion bei Rockenfeller. Mathieu Le Nail, zuletzt Entwicklungsingenieur im WEC-Programm von Audi, ist für Loïc Duval zuständig. Und das Auto von René Rast betreut Florian Rinkes, der die DTM bereits als Performance-Ingenieur intensiv kennengelernt hat.

Die drei Audi Sport Teams ABT Sportsline, Phoenix und Rosberg setzen beim Test in Hockenheim erstmals die neuen Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke ein. Das Audi Sport Testteam unterstützt mit einem Testträger, der mit zusätzlichen Sensoren und Messgeräten Daten sammelt. Am Montag fahren die Autos von 14 bis 18 Uhr auf dem Rundkurs. An den drei folgenden Tagen finden die Testfahrten jeweils von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr statt. Ein Teil der Tribünen ist für Fans geöffnet, der Eintritt ist frei.

DTM-Saisonauftakt ist vom 5. bis 7. Mai ebenfalls auf dem Hockenheimring. Tickets und Audi Fan Packages gibt es online unter www.audi.com/dtm.

Die Audi Sport Teams in der DTM 2017

Audi Sport Team Abt Sportsline

#5 Mattias Ekström (S), Red Bull Audi RS 5 DTM (Ingenieur: Arnau Niubó)
#51 Nico Müller (CH), Playboy Audi RS 5 DTM (Daniel Grunwald)

Audi Sport Team Phoenix

#77 Loïc Duval (F), Castrol EDGE Audi RS 5 DTM (Mathieu Le Nail)
#99 Mike Rockenfeller (D), Schaeffler Audi RS 5 DTM (Laurent Fedacou)

Audi Sport Team Rosberg

#33 René Rast (D), AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM (Florian Rinkes)
#53 Jamie Green (GB), Hoffmann Group Audi RS 5 DTM (Erich Baumgärtner)